Statements der Schausteller und Festarbeiter 2005

Interview mit Paul Ortner mit seinen „Bungee-Trampolin“

Sie erleben im Sommer viele Feste, was gefällt Ihnen in Regen besonders?
Ortner: Ich freue mich vor allem auf den leckeren Pichelsteinereintopf am Montag und auf das Feuerwerk am Mittwoch.
Was wünschen Sie sich für die nächsten Festtage?
Ortner: Es wäre toll, wenn viel los wäre und das Wetter weiterhin passt.
Wie lange dauert für Sie ein Arbeitstag auf dem Fest?
Ortner: Während des Festbetriebs bin ich etwa von mittags bis nach Mitternacht, wenn wir zusperren, im Einsatz.


Interview mit Küchenhelferin Anneliese Glashauser

Was haben Sie für das Pichelsteiner-Essen vorbereitet?
Glashauser: Wir haben ungefähr fünf Zentner Zwiebeln, zehn Zentner Kartoffeln sowie gelbe Rüben, Lauch und Petersilie geschnitten.
Essen Sie heute ein Pichelsteiner?
Glashauser: Ich freue mich sogar sehr darauf. Je größer die Menge ist, die gekocht wird, desto besser schmeckt’s. Außerdem weiß ich genau, dass nur leckere Zutaten drin sind.
Worauf freuen Sie sich beim Fest besonders?
Glashauser: Ich bin froh, wenn heute die letzte Schüssel abgespült ist.


Interview mit Maßkrugwäscher Karl Handlos

Worauf freuen Sie sich beim Fest besonders?
Handlos: Man trifft Leute, die man sonst das ganze Jahr über nicht sieht.
Was ist das Schöne, wenn man arbeitet, während die anderen feiern?
Handlos: Man bekommt mit, welcher Aufwand hinter dem Fest steckt. Man hat das Gefühl, ein bisschen mitgeholfen zu haben, damit alles rund läuft.
Gibt es Pannen und Engpässe, wenn es in der Halle richtig voll ist?
Handlos: Wir sind ein gut eingespieltes Team. Kleinere Pannen können aber überall passieren. Zwei Dinge kann ich den Festbesuchern aber versprechen: Das Bier und die Maßkrüge gehen der Brauerei nicht aus.
Hat man nach der Arbeit noch Lust, das Fest zu genießen?
Handlos: Eine Maß Bier an der TSV-Bar gehört einfach zum Fest dazu.


Interwiew mit Hans Edenhofer vom Sicherheitsdienst

Welche Ausrüstung braucht ein Sicherheitsmann auf dem Fest?
Edenhofer: Wir haben unter anderem Walkie Talkies, Taschenlampen und Handschellen dabei.
Gibt es eine besonders schwierige Zeit?
Edenhofer: Kritisch wird es meistens später am Abend, wenn manche schon fünf oder sechs Maß intus haben und bei Kleinigkeiten überreagieren.
Welche Situation fürchten Sie?
Edenhofer: Bei Massenschlägereien käme der Sicherheitsdienst mit seinen sechs Mann schnell an seine Grenzen.
Worauf freuen Sie sich heute beim letzten Festabend?
Edenhofer:
Ich bin froh, wenn das Fest ohne größere Probleme vorbei ist. Und außerdem freue ich mich nach Dienstende auf eine Maß mit den Kollegen.