PNP
24.09.2011
Pichelsteiner in Bayerns Norden
Dreitägiger
Ausflug des Komitees nach Oberfranken
Regen. Nach dem gelungenen 137. Pichelsteinerfest
gönnten sich die Mitglieder des Komitees auch heuer einen dreitägigen
Jahresausflug als Dank für die engagierte Mitarbeit. Mit dabei waren
die Mitglieder des Komitees, deren Ehepartner und Mitglieder der einzelnen
Arbeitsgruppen. Auch 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald nahm sich Zeit,
um ihre Pichelsteiner zu begleiten. Kurt Fiederling fungiert seit Jahren
als bewährter Reiseleiter, unterstützt von Martin Vanek.
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Kurt Fiederling als Reiseleiter
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Die 35-köpfige Reisegruppe steuerte zunächst den Kellerwald
in Forchheim an, wo sie am östlichen Stadtrand historische Bierkeller
erkundete. Die alte Bischofsstadt Bamberg war nächstes Reiseziel,
wo der historische Dom , die Residenz und die mannigfaltigen historischen
Schätze beeindruckten. Mit ihrer reichen Geschichte zählt die
Stadt seit 1953 zum Weltkulturerbe. Beim Besuch der Altstadt mit Klein-Venedig
und der Fußgängerzone präsentierte sich eines der größten
vollständig erhaltenen Altstadtensembles in Europa. Die tausendjährige
Stadt überzeugt als Kunst- und Kulturstadt genauso wie als traditionsreiche
Bierstadt.
Dann ging es weiter
ins Quartier nach Neustadt bei Coburg. Am zweiten Reisetag stand Coburg
auf dem Programm, wo die Pichelsteiner die Fußgängerzone mit
historischen Bauten genauso bewunderten wie das Schloss Ehrenburg und
das Münzmeisterhaus. Ferner besichtigte man die Feste Coburg. Der
herrliche Blick auf die Stadt und das Umland rundeten dieses Ereignis
ab. Die Gruppe fuhr an diesem Tag auch die Deutsche Korbstadt Lichtenfels
an, wo gerade das traditionsreiche Korbfest gefeiert wurde wurde. Tausende
Festbesuchern waren auf den Beinen und bewunderten die schönen Korbflechtereien
der Händler aus Oberfranken und Thüringen.
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Tausende Besucher beim Korbfest
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Am Samstag war Geselligkeit angesagt, als Otto Pfeffer, Wastl Weinberger,
Günther Prinz und Walter Fritz mit Musik und Gesang den Abend umrahmten.
Präsident Walter Fritz bedankte sich bei Annerl und Willy Schicker,
Helmuth Pfeffer sowie Günther Prinz für ihre Mitarbeit in der
Gesamtorganisation und überreichte ihnen ein von Künstler Manfred
Homolka graviertes Erinnerungsglas.
Am letzten Reisetag
besuchte die Gruppe einen Festgottesdienst in der Basilika Vierzehnheiligen,
anschließend stand die Klosterkirche Banz auf dem Programm, wo ebenfalls
eine große Basilika mit historischer Klosteranlage erbaut wurde.
Die Reiseteilnehmer waren sehr beeindruckt von diesen zwei Schmuckstücken
oberfränkischen Barocks. In seinen Dankesworten an Organisator Kurt
Fiederling stellte Präsident Walter Fritz fest, "dass dieser
Ausflug bei allen unvergessliche Eindrücke hinterlässt und dabei
auch Gemütlichkeit und Fröhlichkeit nicht zu kurz kamen. Das
gibt Kraft und Inspiration für das nächste Jahr".
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PNP
17.09.2011
Pichelsteiner: Kritiksitzung nur mit einem Hauch Kritik
Abschlusssitzung des Komitees: Beim Fest wurden alle Erwartungen erfüllt
Regen. Um zeitnah Bilanz für das diesjährige
Pichelsteinerfest zu ziehen hatte Präsident Walter Fritz die Pichelsteiner
traditionsgemäß zur Abschluss- und Kritiksitzung in den Brauereigasthof
Falter/Weghofer eingeladen. Zum Beginn der Sitzung legte man eine Gedenkminute
für das Komiteemitglied Heinz Wölfl ein.
"Das Fest hat in allen Programmpunkten
die Erwartungen erfüllt und wir können feststellen, dass relativ
wenige Kritikpunkte gemeldet wurden", so der Präsident in seinen
einführenden Worten. Der Auftakt am Donnerstag mit der Serenade,
musikalisch gestaltet vom Blasorchester der Stadt Regen, war eine gediegene
Einstimmung zu den kommenden Festtagen. Anschließend trugen die
Verantwortlichen der Arbeitsgruppen ihre Feststellungen und Anregungen
vor, wobei auch Vorschläge für das Fest 2012 aufgegriffen wurden.
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Hohe Messlatte für nächstes Jahr
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Fritz ließ die einzelnen Festtage mit den Programmpunkten nochmals
Revue passieren. Die Illumination, gestaltet durch Hermann Keilhofer und
seinem Team, sowie die bezaubernden Wasserspiele, aufgebaut von der Arbeitsgruppe
des THW mit Helmut Pfeffer sowie Uwe Resch und weiteren Helfern, waren
wieder ein wichtiger optischer Beitrag für das Gesamterscheinungsbild
und die Feststimmung. Der Gedenkgottesdienst am Sonntag für die verstorbenen
Pichelsteiner, musikalisch umrahmt vom Poschetsrieder Dreigesang, sowie
der einfühlsamen Predigt von Stadtpfarrer Dekan Josef Ederer war
für die Pichelsteiner ein nachdenklicher Rückblick.
Der Festzug am Sonntag unter dem Motto " Schee is
im Woid herin" zog wieder Tausende von Zuschauern in ihren Bann und
diese bewunderten einen grandiosen Festzug mit etwa 1000 Teilnehmer, vielen
Pferdegespannen, dem attraktiven Zehnerzug der Privatbrauerei Falter,
dem Festkoch und Köchekindern und den vielen mitwirkenden Vereinen.
Sie begleiteten die unter der Leitung des Künstlers Manfred Homolka
mühevoll gestalteten Festwägen. Fünf Musikkapellen und
drei Spielmannszüge gaben den musikalischen Ton an.
Die Gondelfahrt, die wegen des Schlechtwetters von Samstag
auf Montag abend verschoben wurde, bezauberte bei bestem Wetter ebenfalls
Tausende von Zuschauern mit künstlerisch gestalteten Gondeln zum
Thema "1000 und 1 Nacht". Edwin Stoletzki und seinem Team gelang
die Umsetzung des Themas in hervorragender Weise. Umrahmt wurde die Gondelfahrt
von den Wasserspielen sowie Erläuterungen mit Musik durch Günther
Arend.
Am "Tag der Wirtschaft" referierten heuer MdB
Ernst Hinsken und Ministerialdirigent Dr. Josef Neiß zum Atomausstieg
und den notwendigen Konsequenzen seitens der Wirtschaft und Energieversorger.
Der Tag der Landwirtschaft, organisiert von LtdLDir. Josef Steinhuber,
befasste sich heuer mit aufkommenden Fragen und Problemen zur Agrarpolitik
nach 2013, Referent war der parlamentarische Staatssekretär Peter
Bleser. Beide Veranstaltungen waren gut besucht.
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Festzug lockte Tausende Besucher an
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Positive Rückmeldungen gab es von Kurt Fiederling, Organisator des
Altentags sowie von Christine Limböck, die den Kindertag betreute.
Lob erhielt auch Platzmeister Willy Schicker mit der guten Platzeinteilung
der beiden Festplätze. Festplatz I konnte mit Einwilligung der Familie
Holz-Schiller doch wesentlich erweitert werden, um dort auch das 40-Meter
Riesenrad zu platzieren, das große Anziehungskraft ausübte.
Anerkennung erhielten sowohl Festbräu Josef Falter für das hervorragende
Festbier als auch der Festkoch Günther Prinz, der am traditionellen
Pichelsteinermontag ein schmackhaftes Pichelsteiner aufkochte.
Die Polizei war mit
dem Festverlauf zufrieden, gab es doch keine größeren Vorkommnisse.
Der ehrenamtliche Einsatz der BRK-Kräfte fand im Komitee besondere
Wertschätzung. Großes Lob gab es vom Vorsitzenden auch für
die interessante Aufbereitung der Sonderausgabe im Bayerwald-Boten zum
Fest. Martin Vanek, der die Homepage professionell betreut, berichtete
von etwa 40 000 Zugriffen und erhielt dafür Applaus. Abschließend
stellte Präsident Walter Fritz fest, "dass auch das Fest 2011
dem hohen Anspruch gerecht geworden ist und damit gleichzeitig für
das Fest 2012 wieder ein hohes Niveau vorgegeben ist". Er bedankte
sich bei allen, die ihren Beitrag zum Gelingen geleistet haben und stellte
die gute Zusammenarbeit mit der Brauerei Falter, der Stadt Regen mit Bürgermeisterin
Ilse Oswald sowie der Bundeswehr mit Kommandeur Major Heiko Diehl besonders
heraus.

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PNP
04.08.2011
Nüchtern im Fest-Rausch
Mit
dem BRK beim Pichelsteinerfest: Während andere feiern, halten sich
die Ehrenamtlichen für den Notfall bereit
Regen. Es ist nur ein kurzer Schwall: „Disco-Pogo,
ringelingeling und alle Atzen singen...“ - schon geht die Tür
wieder zu. Nur noch gedämpft dringt die kurzzeitig dröhnend
laute Musik jetzt in das kleine Kämmerchen. Schwül ist es hier
und stickig. Acht Menschen sitzen dicht gedrängt auf Bürostühlen
und auf zwei Holzbänken. Sie warten, während draußen in
der Tierzuchthalle das pralle Leben des Pichelsteinerfestes tobt. Sie
warten darauf, dass jemandem etwas passiert an diesem lauen Sommerabend.
Es sind zwei Parallelwelten,
die um kurz nach 22 Uhr nur durch eine Tür voneinander getrennt sind.
Hier die rauschhafte und oft rauschige Welt des größten Volksfests
im Bayerischen Wald, dort das einfache, ziemlich triste Kämmerchen,
gefüllt mit ehrenamtlichen BRK-Kräften, die einen Job zu erledigen
haben. Geht die Tür auf, dann vermischen sich die Welten für
einen kurzen Zeitraum. Rausch trifft auf größtmögliche
Nüchternheit.
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Auffallend viele Junge sind beim BRK dabei
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Es sind auffallend viele junge Erwachsene, die an diesem Dienstagabend
in der Kammer direkt am Eingang zur Tierzuchthalle sitzen. Es ist der
fünfte Tag des Pichelsteinerfestes. Endspurt. Die meisten hier haben
schon mehrere Nachtschichten hinter sich. Manchen Gesichtern merkt man
das durchaus an. Von 20 Uhr bis 1 Uhr geht die Schicht. Offiziell.
Denn meistens kommen gerade kurz vor Schichtende noch Einsätze rein.
Dann wenn sich die Halle leert und die auf den Bänken zurück
bleiben, bei denen von alleine nicht mehr viel geht. „Um 2 Uhr bin
ich normalerweise im Bett“, erzählt Wolfgang Stoiber. Der 42-Jährige
ist Bereitschaftsleiter beim BRK Regen. „Und um 6 Uhr muss ich wieder
aufstehen. Da wartet dann meine richtige Arbeit.“ Stoiber hat ein
Lächeln im Gesicht, als er das sagt. „Auch wenn es anstrengend
ist, das Fest ist trotzdem schön.“
20.45 Uhr: Wolfgang Stoiber sitzt in dem kleinen, weißen Container
an der Einfahrt zum Tierzuchthallenparkplatz. Er werkelt an einer mächtigen
Schweinshaxe. Seine Stärkung für eine lange Nacht. Thomas Hödl
(28) und Stefan Billmeier (19) sitzen neben ihm. Thomas ist seit zehn
Jahren als Ehrenamtlicher beim BRK , Stefan seit drei. Die beiden unterhalten
sich darüber, was sie am Nachmittag schon alles zu tun hatten. „Mit
den Insektenstichen war es heute krass“, meint Thomas. Stefan nickt:
„Ja, die Wespen sind diesmal besonders aggressiv.“
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PNP
04.08.2011
Hier wird mit viel Erfahrung gefeiert
Regen. „So voll war es noch nie“,
sagt Kurt Fiederling und schaut von seinem Platz am Eingang in die Pichelsteiner-Festhalle
hinein. So gegen 12.30 Uhr ist es, da hat Fiederling allmählich Zeit,
sich umzuschauen, denn die meisten Gäste haben mittlerweile ihre Plätze
in der Halle gefunden. Fiederling zieht eine erste Bilanz für die traditionelle
Senioren-Bewirtung auf dem Pichelsteinerfest: Rund 600 Liter Bier, 575 Portionen
Gickerl und 225 Mal Bratwürstl haben bis dahin in Gutscheinform seinen
Lederkoffer verlassen.
Seit 11 Uhr saßen Fiederling und Helmuth Pfeffer, beide aktiv im Pichelsteiner-Komitee,
an einem Tisch vor der Halle. Davor zeitweise eine lange Schlange von Gästen,
allesamt Regener jenseits der 70, die sich ihre Marken abholen wollten.
„Bratwürstl oder Gickerl?“ fragen die beiden Pichelsteiner
mehrere hundert Mal. Dazu gab es ein Biermarkerl. Bürgermeisterin Ilse
Oswald schüttelte jedem Gast die Hand, das gleiche tat einige Meter
entfernt 2. Bürgermeister Robert Sommer. Und dann gab es noch für
jeden Neuankömmling eine Tafel Schokolade, überreicht von den
Pfarrern Josef Ederer und Matthias Schricker, von Pfarrgemeinderats-Vorsitzendem
Rupert Betz und Pfarrsekretärin Maria Dachs. Die Senioren-Bewirtung
ist eine Gemeinschaftsaktion: Stadt, Pichelsteiner und Brauerei Falter teilen
sich die Kosten
Komitee-Mitglied Georg Wenig sorgte dafür, dass auch die Bewohner des
Regener Altenheims ihr ganz persönliches Pichelsteinerfest im Heim-Saal
feiern konnten: 50 halbe Gickerl und 70 Portionen Würstl mit Brot brachte
er dort vorbei, dazu sechs Tragl Bier. Aber sonst ist Kurt Fiederling konsequent:
Höchstens 25 betagte Regener bekommen ihre Markerl vorab nach Hause,
die Pichelsteiner legen größten Wert darauf, dass die Senioren
persönlich aufs Fest kommen. Denn das gemeinsame Feiern ist schließlich
die Hauptsache. |
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03.08.2011
Eifel und Bayerwald - die Sorgen der Bauern sind die gleichen
Peter
Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium,
sprach gestern bei der Bauernkundgebung am Pichelsteinerfest
Gar so sonnig hätte es gestern gar nicht
sein müssen - zumindest aus Sicht der Organisatoren des Tages der Land-
und Forstwirtschaft am Pichelsteinerfest. Denn es herrschte erstmals seit
Tagen wieder ideales Wetter zum Mähen. Da war der ganz große
Andrang bei der Kundgebung im Faltersaal nicht zu erwarten. Aber den Tag
der Wirtschaft tags zuvor stachen die Bauern mit rund 250 Besuchern allemal
aus.
Der Festredner sprach den Landwirten in Vielem aus dem Herzen. Peter Bleser,
Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium
von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, befasst sich derzeit intensiv
damit, was die EU-Kommission für die EU-Agrarpolitik ab dem Jahr 2013
plant. Und in Regen konnte er sich bei seiner Kritik an vielen Ideen der
Kommission des Beifalles sicher sein. Völlig unverständlich nannte
er etwa die „Greening“-Pläne, wonach in der ersten Säule
der Agrarförderung die Zuschüsse für die Produktion stark
an pauschale Umweltauflagen geknüpft würden. Öko-Maßnahmen
und -Auflagen gehörten in die zweite Förder-Säule, und zwar
mit regionaler Ko-Finanzierung.
Hier verfolge das EU-Parlament, anders als die Kommission, den richtigen
Kurs. „Bayern weiß doch viel besser als Brüssel, wie die
Almen erhalten werden können“, nannte Bleser ein Beispiel. Weitere
Gängelung beim Tierschutz bräuchten die Bauern nicht. Ebensowenig
wie die Forstwirte eine Zehn-Prozent- Quote akzeptieren könnten, mit
der Naturschutzverbände und die Grünen zusätzliche Wälder
aus der Nutzung nehmen wollen. Hier griff Bleser das schon von Pletl genannte
Motto auf: Schützen und Nützen müsse die Devise lauten.
Am Beispiel der Hungersnot in Somalia machte Bleser deutlich, dass die Landwirtschaft
bei aller Nachhaltigkeit leistungsfähig sein müsse. Bis 2050 müsse
man mit über neun Milliarden Erdbewohnern rechnen. „Wer da von
flächendeckender Bio-Landwirtschaft spricht, der riskiert global gesehen
eine Fehlentwicklung.“
Die von der Kommission ins Spiel gebrachte Kappung der Zuschüsse für
Großbetriebe lehnt Bleser ebenso ab wie das neue Konstrukt des „aktiven
Landwirts“. Denn der Nebenerwerbsbauer müsse weiterhin genau
so unterstützt werden wie der Voll-Erwerbler.
Freilich hatte Regens BBV-Kreisobmann Josef Pletl in seiner Vorrede durchaus
auch Kritik an Aktionen des Landwirtschaftsministeriums geübt. Etwa
im Zusammenhang mit dem Dioxin-Skandal: Den hätten einige wenige Kriminelle
ausgelöst, da sei es ein reines Ablenkungsmanöver, wenn Ministerin
Aigner in der Folge mit einem neuen Tierschutz-Siegel daherkomme. Bleser
wollte das nicht auf sich sitzen lassen: Aigner und ihr Team habe die Dioxin-
und die Ehec-Krise im Wesentlichen gut gemeistert. So sei mit dem Zehn-Punkte-Programm
nach dem Dioxinskandal bei der Futtermittelerzeugung ein weitgehend wasserdichtes
System geschaffen worden, um ähnliche Vorfälle künftig zu
verhindern. Und schließlich plädierte der CDU-Landwirtschaftspolitiker
nach den diversen Skandalen für einen Ausgleich: Die konventionelle
und die biologische Landwirtschaft sollten sich künftig gegenseitig
respektieren, statt sich zu bekriegen.
Die Begrüßung der Gäste hatte zuvor Josef Steinhuber vom
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernommen.
Grußworte kamen von Bürgermeisterin Ilse Oswald und MdB Ernst
Hinsken.  |
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PNP
03.08.2011
Ein Fest lässt sich verzaubern
Die
verschobene Gondelfahrt war am Montagabend ein großes Spektakel -
Tausende Besucher tauchen ein in 1001 Nacht
Regen. Die Entscheidung war dem Pichelsteinerkomitee
nicht leicht gefallen. Erst gegen 20 Uhr gab man am Samstag bekannt, dass
die Gondelfahrt wegen des kalten und regnerischen Wetters auf den Montag
verlegt werden würde. Im Nachhinein kann man sagen: Es war die richtige
Entscheidung.
Bereits lang vor dem eigentlichen Beginn der Gondelfahrt gegen 21 Uhr sind
die besten Plätze am Ufer des Regen besetzt. Auch an diesem ungewöhnlichen
Termin - das Spektakel will sich niemand entgehen lassen. Noch liegt der
Regen ruhig da. Ein paar Enten schnattern am Ufer, die farbig beleuchteten
Wasserspiele speien Fontänen in die Luft - es ist die Ruhe vor dem
Zauber.
Und zwar dem Zauber aus 1001 Nacht. Das ist in diesem Jahr das Motto der
Gondelfahrt. Orientalische Musik ertönt aus den Lautsprechern, als
gegen 21 Uhr die ersten Gondeln auf die Freiluftbühne zwischen Sparkasseninsel
und Pichelsteinersteg gleiten. Edwin Stoletzky hat zusammen mit Franz Freudenstein,
Alex Sommer und Renate Hanke und weiteren Helfern wieder die Motive für
die Gondeln entworfen und in mühevoller Kleinarbeit umgesetzt. Seit
Anfang Mai arbeitet das Team für diesen Tag. Und als nach einer guten
dreiviertel Stunde alles vorbei ist, kann man guten Gewissens sagen: Es
hat sich gelohnt.
Es sind elf Motivgondeln, die die magische Welt aus 1001 Nacht an diesem
lauen Abend einfangen sollen. Aladin, das Taj Mahal, Sindbad der Seefahrer,
das „Sesam öffne dich“ oder ein Haremsboot mit „Sultan“
Manfred Homolka (bei den Pichelsteinern verantwortlich für den Festzug)
- der Fantasie und der Lust am Exotischen sind bei diesem Motto keine Grenzen
gesetzt. „Oh, das war aber schön!“ Es ist eine ältere
Frau - eine Touristin aus dem Norden, wenn man ihrer Sprachfärbung
Glauben schenken mag - die diese Worte zu ihrem Mann sagt. Die letzte Gondel
ist da gerade in Richtung Ablegestelle verschwunden. Die Frau sieht der
Gondel verträumt hinterher. Keine Frage, sie hat sich von dem orientalischen
Zauber auf dem Regen gefangen nehmen lassen. Und wenn man in die vielen
strahlenden Gesichter nach der Show sieht, dann weiß man: Es ging
vielen so.
Es ist eine einmalige Kombination aus Licht, Wasser, Musik und Fantasie,
die die traditionelle Gondelfahrt immer wieder zu einem Ereignis macht.
Und die sie damit auch viel zu schade macht, für einen regnerischen,
kalten Abend wie den diesjährigen Pichelsteiner-Samstag.
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PNP
03.08.2011
Die Hände zum Himmel
Regen. Bewegung in die Menge kommt, als Willy
Schicker und Christine Limböck die 70 Kilogramm Zuckerl unter das junge
Volk gebracht haben; und Schicker zu den richtig begehrten Teilen greift:
Freifahrt-Gutscheine und Chips für die Fahrgeschäfte. Da ist ein
Drängen und Springen und Hechten, als die Tickets in die Menge segeln.
„Passts hoid auf, da sand doch Kinder“, ruft eine Frau, als
die Masse gar zu rabiat um die Freifahrtscheine rangelt.
Gestern Nachmittag war Kindernachmittag auf dem Pichelsteinerfest. Vergünstigte
Preise, Kasperltheater in der Festhalle - und eben die Zuckerl und Ticket-Verteilung
auf dem Festplatz. Eine Premiere gab es auch: Zum ersten Mal kam die neue
Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr beim Kindernachmittag zum Einsatz,
aus dem Drehleiterkorb verteilte Christine Limböck die Zuckerl, vom
Aufbau warf Willy Schicker das Süße in die Menge.
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PNP
02.08.2011
„Wir brauchen Gaskraftwerke, Speicher und den Netzausbau“
Der
Atomausstieg war beim „Tag der Wirtschaft“ Thema von Prof. Dr.
Josef Neiß vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und MdB Ernst Hinsken
Regen. „Wenn’s einer schafft, dann
Deutschland“ - die Herausforderungen nach dem beschlossenen Atomausstieg
zu schultern, das traut Prof. Dr. Josef Neiß vom Bayerischen Wirtschaftsministerium
am ehesten der deutschen Wirtschaft zu. Welche Folgen der Ausstieg für
Industrie, Mittelstand und private Haushalte haben wird, darüber sprachen
der Ministerialdirigent und MdB Ernst Hinsken gestern auf dem „Tag
der Wirtschaft“ des Pichelsteinerfestes. Der Besuch war mager, der
Faltersaal nur etwa zur Hälfte besetzt.
Hinsken war als Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technik
des Bundestags an den Diskussionen um den Atomausstieg beteiligt - und hat
dem Gesetz „nur unter größten Bedenken zugestimmt“.
Die Neuausrichtung der Energieerzeugung nennt er „das größte
Projekt seit dem Wiederaufbau“. Richtig angepackt biete die Energiewende
aber mehr Chancen als Risiken, auch wenn die Kostenfrage nur sehr vage beantwortet
sei. Die Schätzungen liegen laut Hinsken zwischen 96 und 335 Milliarden
Euro. Das Thema müsse im internationalen, zumindest europäischen
Rahmen angegangen werden - schließlich seien rund um Deutschland 37
Kernkraftwerke in Planung oder im Bau. Ein Aspekt hat für Hinsken Priorität:
„Der Industriestandort Deutschland braucht eine sichere und bezahlbare
Energieversorgung“. Zentraler Baustein dafür sei der zügige
Ausbau erneuerbarer Energien - „aus einem Nischen- muss ein Volumenmarkt
werden“, sagte der MdB.
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Vom „Nischen- zum Volumenmarkt“
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Dazu will die Bundesregierung die Vergütung dort verbessern, wo sie
bislang nicht ausreicht, wie bei Windoffshore-Anlagen, Wasserkraft und Geothermie.
Bundesweit soll der Strom-Anteil aus erneuerbaren Energien bis 2020 von
heute 17 auf 35 Prozent verdoppelt werden. Dazu müssten der Netzausbau
beschleunigt und verstärkt Speicher genutzt werden. Das Energiekonzept
sieht vor, den Stromverbrauch um zehn Prozent zu senken - auch ein Beitrag
zur Versorgungssicherheit.
Für stromintensive Unternehmen stellt die Regierung einen Fonds in
Höhe von bis zu 500 Millionen Euro bereit, um Strompreiserhöhungen
auszugleichen. Mit einer Novelle des Bauplanungsrechts werde die Möglichkeit
verbessert, alte Windanlagen durch leistungsfähigere zu ersetzen. Für
den Ausbau der Strom- und Gasnetze gibt es zehnjährige Entwicklungspläne.
„Es wird teuer werden“, steht für Hinsken außer Frage.
Im Schnitt werde mit 55 Milliarden Euro kalkuliert. „Besonders teuer
wird es, wenn neue Gaskraftwerke gebaut werden“, sagte der Abgeordnete.
Einen Großteil der Kosten werde der Staat zahlen müssen - aber
auch auf die Bürger kommen höhere Belastungen zu: Laut Hinsken
wird die Stromrechnung pro Haushalt um etwa 35 Euro im Jahr steigen. Teuer
werde die Energiewende vor allem für energieintensive Industriebranchen,
Hinsken nannte unter anderem die Papier-, Auto- und Glasindustrie. Positive
Auswirkungen prognostiziert er dem Handwerk. Die Sanierungsprogramme dürften
deren Auftragslage verbessern.  |
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PNP
02.08.2011
Der geschmackvolle Montag
3000
Portionen Pichelsteiner waren gestern ganz schnell aufgegessen
Regen. „Und? Geht no oa Schüssel?“
Freilich geht noch eine! Und so stemmt die Bedienung ein Tablett mit 13
Schüsseln, um an den nächsten Tisch zu eilen. Es ist hektisch
in den Hallen am Pichelsteinermontag kurz nach zwölf. Im Akkord schöpft
Festkoch Günther Prinz den Pichelsteiner-Eintopf aus den großen
Kesseln, nach dem Ausmarsch füllen sich die Hallen und der Biergarten
und tausende Besucher lassen sich die Speise schmecken, um die sich das
große Heimatfest dreht. „Pikant, sehr würzig“, war
eines der Urteile über das Mahl. Den Hunger ein bisschen befördert
hat der Ausmarsch vom Rathaus zum Festplatz, angeführt von der Blaskapelle
Rabenstein-Möckenlohe, die gleich das Podium in der Festhalle besetzte.
Und die das Podium für geraume Zeit freigeben musste, weil Bürgermeisterin
Ilse Oswald viele, viele, viele Ehrengäste begrüßen musste.
Wenige Stunden vorher:
Günther Prinz und Wolfgang Stoiber läuft der Schweiß über
die Stirn. Kein Wunder, die Luftfeuchtigkeit in der Festküche ist enorm.
Das Kondenswasser tropft munter von der Decke und lässt die Küche
mit den großen Bottichen voller Pichelsteiner eher wie eine Höhle
wirken.
Endspurt für Günther Prinz und Wolfgang Stoiber - zusammen hieven
sie riesige Wannen geschnipselter Kartoffeln zu den Bottichen hoch. Nochmal?
Aber gern. Schließlich soll das Kamerateam des Bayerischen Rundfunks,
das alles mitfilmt, mit den richtigen Bildern in den Schneideraum gehen.
Endlich ist alles geschafft - 3000 Portionen Pichelsteiner warten auf die
Festgäste...  |
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PNP
01.08.2011
Der lange Zug des Heimatstolzes
Pichelsteiner-Festzug
unter dem Motto „Schee is im Woid herin“
Regen. Die Zuschauer merkten nichts, gar nichts
- sicher wie immer und auch wieder in einem Zug steuerte Baptist Falter
den Zehnerzug um die Stadtplatzkurve, als würden die zehn Rösser
jahrein jahraus nichts anderes machen. Dabei hatte es bei der Aufstellung
noch eine kurze Aufregung gegeben. Ein Ross aus dem Zehnerzug bekam ein
Kolik, der Tierarzt kam, der Rappe musste ausgespannt werden. Vom Brauwagen
wurde Ersatz geholt, und das neue Pferd passte sich ohne Probleme ein in
das lange Gespann.
Das war das erste Glück des Festzugs, das zweite betraf das Wetter.
So wenige Tropfen fielen, dass sich das Aufspannen des Regenschirms schon
gar nicht lohnte. „Schee is im Woid herin“ hatte das Pichelsteinerkomitee
als Motto ausgegeben, und Manfred Homolka mit seinen Helfern hatte es grandios
umgesetzt. Weißenstein und die Kapelle St. Hermann, der Gläserne
Wald und der Urwald unterm Falkenstein, Frauenbrünnl und der Osterritt
waren unter anderem auf den Motivwägen zu sehen.
Natürlich waren die alle wieder von Rössern gezogen. Max Pletl
ist im Komitee dafür zuständig, dass genügend Rosserer zur
Verfügung stehen. Auch Pletl musste improvisieren. Pferde wurden in
der vergangenen Woche krank, auf die Schnelle musste Pletl für Ersatz
sorgen - was ihm natürlich gelang.
Trotz der etwas unsommerlichen Witterung hatte der Festzug unheimlich viele
Zuschauer - und wenn man eines bekritteln will, dann deren Zurückhaltung;
denn mit Applaus hielten sich die allermeisten ganz vornehm zurück.
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PNP
01.08.2011
Die Gondelfahrt legt erst heute heute Abend ab
Kapitulation
vor dem Regen
Regen. Kurz nach 20 Uhr kam am Samstagabend
das, was viele Schaulustige wohl schon befürchtet hatten: Die traditionelle
Gondelfahrt beim Pichelsteinerfest wurde auf Grund des lausigen Wetters
abgesagt. Per Lautsprecher wurde die schlechte Nachricht den Festgästen
mitgeteilt. Es gab allerdings auch gleich eine gute Nachricht dazu: Die
prachtvolle Gondelfahrt wird nachgeholt, und zwar heute Abend bei Anbruch
der Dunkelheit, um 20.45 Uhr sollen die Gondeln von der Kurpark-Insel ablegen.
Nur knapp über zehn Grad hatte es am Samstagabend, bei mal stärkerem,
mal schwächerem Regen. Besonders für die vielen Kinder, die bei
der Gondelfahrt teilnehmen, seien das keine geeigneten Bedingungen, so die
Entscheidung des Pichelsteinerkomitees. Außerdem war die Zuschauermenge
entlang des Regenflusses um 20 Uhr recht überschaubar. Es bleibt zu
hoffen, dass das Wetter wenigstens heute Abend einigermaßen mitspielt.
Immerhin sind zwischen 16 und 18 Grad prognostiziert - und es soll trocken
bleiben.
Vergebens angereist
war das Team des Bayerischen Fernsehens. Das wollte, nachdem es schon bei
den Vorbereitungen gefilmt hatte, die Gondelfahrt begleiten und aufnehmen.
Gestern noch war es unsicher, ob die TV-Leute heute Abend Zeit finden, nach
Regen zu kommen.
Die Verschiebung
hat den Gondlern Überstunden beschert. Denn die am Kurpark-Insel-Ufer
vertäuten Boote müssen rund um die Uhr bewacht werden, damit keine
übermütigen Festgäste Schabernack mit den empfindlichen Aufbauten
treiben. In der Nacht auf Sonntag hielt Hans Eisner Wache, gestern wurde
er von Alex Sommer abgelöst.  |
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PNP
30.07.2011
Vier Schläge - und das Fest(-bier) läuft
Großer
Auszug zum Pichelsteinerfest - Der Regen hörte pünktlich auf
Regen. Eine leichte Nervosität konnte
Bürgermeisterin Ilse Oswald nicht verhehlen. Im vergangenen Jahr war
das Anzapfen des ersten Fasses Pichelsteiner-Festbiers zu einer feuchten
Angelegenheit geworden. Und in diesem Jahr? Perfekt. Vier Schläge -
„aber der vierte Schlag war nur noch ein Sicherheitsschlag“,
sagte eine erleichterte Bürgermeisterin nach dem wichtigen Akt.
Kurz vor vier gestern Nachmittag gab es noch besorgte Blicke nach oben;
es regnete. Aber als Willy Ertl mit dem dritten Böllerschuss die lange
Ausmarsch-Karawane in Marsch setzte, hatte es aufgehört, Pichelsteinerstimmung
machte sich breit. Die Stadtkapelle war auf den Weg, gefolgt vom Brauereigespann,
Sepp Falter und den Bedienungen. Egon Probst kutschierte Pichelsteiner-Ehrenpräsident
Karlheinz Stern und die Ehrenmitglieder Kurt Fiederling und Manfred Homolka.
Nach den Komitee-Mitgliedern folgte der Stadtrat, sichtlich lockerer als
in der vergangenen Sitzung. Spielmannszug und Schützen, kleine Köche
und Festkoch Günther Prinz, Fischer und Moizerlitzer, Burgfreunde und
Postkellerfreunde bildeten einen langen Zug zur Festhalle, in der Ilse Oswald
dann das Fest richtig beginnen ließ.  |
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PNP
29.07.2011
Die Klänge vor dem Pichelsteinerfest
Gutbesuchte
Serenade des Blasorchesters der Stadt Regen
Regen. Die wichtigste Nachricht zuerst: Dieses
Mal musste niemand vor Regengüssen flüchten, kein feiner Ton wurde
vom tosenden Regen verschluckt. Sie blieb trocken, die Serenade vor dem
Pichelsteinerfest, zu der das Blasorchester der Stadt Regen gestern Abend
in den Kurpark geladen hatte. Vorsichtshalber hatten die Organisatoren des
Blasorchesters Schirme organisiert, wie Vorsitzender Florian Senninger in
der Begrüßung erwähnte. Sie konnten eingeklappt bleiben.
Märsche, Melodien aus Kinofilmen und Fernsehserien, ein bisschen Bayerisches
und auch poppig-rockige Stücke hatte Matthias Köckeis, Leiter
des Blasorchesters, ausgesucht und damit den Besuchern einen musikalisch
feinen Abend bereitet. Nur
ein paar hundert Meter weiter war schon die nächste Freiluft-Veranstaltung.
Auf dem Stadtplatz hatte Kolpinghaus-Wirt Michael Köckeis sein „Urig
auf dem Stadtplatz“ angerichtet. Und auch diese Pichelsteiner-Vorveranstaltung
hatte viele Besucher. Die hatten viel Platz, denn die Kanal-Großbaustelle
ist seit gestern wirklich schon ganz vom Stadtplatz verschwunden.
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PNP
29.07.2011
Pichelsteinerfest: Heute beginnen die sechs tollen Tage in Regen
Regen. Wie viele Schläge wird es brauchen,
bis der Wechsel im ersten Fass Pichelsteiner-Festbier sitzt? Und wird es
wieder so spritzen wie im vergangenen Jahr? Das sind die ersten entscheidenden
Fragen vor dem Beginn des Regener Pichelsteinerfests. Heute, Freitag, beginnt
das sechstägige Volksfest um 16 Uhr mit dem Auszug in die Festhalle,
in der Bürgermeisterin Ilse Oswald das erste Fass anzapfen wird.
Höhepunkte im Programm werden Gondelfahrt (Samstag, 21 Uhr), Festzug
(Sonntag 13.30 Uhr), Tag der Wirtschaft (Montag, 9.30 Uhr, Faltersaal),
Landwirtschaftskundgebung (Dienstag, 13.30 Uhr, Faltersaal) sein. Und natürlich:
Am Montag das Pichelsteinermahl (ab 12 Uhr), für das Festkoch Günther
Prinz mit seinen Helfern rund 1700 Liter Pichelsteinereintopf bereiten wird,
der nicht nur von den kleinen Köchen (Bild) bejubelt wird.
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PNP
29.07.2011
Drei Spielmannszüge spielen auf
RRegen. Der Spielmannszug der Freiwilligen
Feuerwehr Regen, der Spielmannszug Sarstedt und der Ehemaligenzug des Spielmannszugs
Eschwege werden am Sonntag, 31. Juli, gemeinsam auf dem Regener Stadtplatz
aufspielen. Anlässlich des Pichelsteinerfests wird aus dem Stadtplatz
ein großer Biergarten. Der musikalische Frühschoppen mit den
drei Spielmannszügen beginnt um 10.30 Uhr. Vorher wird in der Stadtpfarrkirche
der Gedächtnisgottesdienst für die verstorbenen Pichelsteiner-Mitglieder
gefeiert. Der Gottesdienst, den Stadtpfarrer Josef Ederer zelebriert, beginnt
um 10 Uhr.
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PNP
28.07.2011
TSV-Bar am Pichelsteiner muss früher Schluss machen
Um
Mitternacht ist Ende mit dem Ausschank
Regen. Im vergangenen Jahr durfte die TSV-Fußballer-Bar
am Pichelsteinerfest, der beliebte Treffpunkt nach Schließung der
Hallen, an bestimmten Tagen noch länger offen haben. Das ist bei diesem
Fest nicht mehr der Fall. Um Mitternacht ist auch an der TSV-Bar an den
sechs Festtagen Ausschankschluss.
Das ist
bereits im vergangenen Jahr in der Vereinbarung zwischen einem Anlieger
und der Stadt so vereinbart worden. Sollte für die TSV-Bar kein anderer
Standort als der Brauerei-Innenhof gefunden werden, muss beim Pichelsteinerfest
2011 um Mitternacht Schluss sein.
„Wir haben
keinen anderen Standort“, sagt Siegfried Oswald, der beim Barbetrieb
mitorganisiert. Seine Befürchtung: Der Umsatz wird deutlich unter dem
der vergangenen Jahre liegen. Denn das meiste Geschäft an der Bar wurde
erst dann gemacht, wenn die Besucher aus den Hallen strömten und an
der TSV-Bar noch einen Absacker zu sich nahmen. „Diese Kundschaft
gibt es nicht mehr“, so Oswald.
Eine zusätzliche
Sanitätsstation gibt es am Festplatz 2 an der Festplatzzufahrt von
der Badstraße her. „Es war eine Anregung der Notärzte“,
sagt Martin Wisbauer von der Stadtverwaltung dazu. Die Sanitätsstation
wird in einem Container untergebracht sein.  |
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PNP
27.07.2011
Das Quartett für tausendundeine Nacht
Die
Pichelsteiner-Gondler mit einem exotischen Motto: Geschichten aus tausendundeiner
Nacht
Regen. Edwin Stoletzky grinst, als er mit dem
Fuß auf das Brett tritt und es nach vorne schiebt. Denn er weiß,
dass der Beobachter jetzt gleich staunen wird. Wie von Geisterhand öffnet
sich eine Tür in dem Gebilde, das wie ein Sandsteinfelsen aussieht.
Stoletzky, kräftige Figur, Falter-Käppi auf dem Kopf, sieht jetzt
nicht gerade aus wie Scheherazade, die Tochter des Wesirs. Scheherazade
erzählt dem König die Geschichten aus tausendundeiner Nacht. Beim
Pichelsteinerfest übernimmt Stoletzky die Rolle von Scheherazade, die
Gondelfahrt steht in diesem Jahr unter dem Motto „Geschichten aus
tausendundeiner Nacht“. Und Stoletzky ist der Chef der Pichelsteiner-Gondler.
Die
Apparatur mit dem Brett und der Scherenmechanik, die die Felstür öffnet,
hat sich Stoletzky ausgedacht. „Sesam öffne dich“ heißt
es, wenn die Brett-Mechanik bedient wird. Und der Schatz hinter der Tür
wird natürlich geheimnisvoll beleuchtet sein.
Seit Anfang Mai werkt Stoletzky mit seinen Helfern Franz Freudenstein, Alex
Sommer und Renate Hanke an der Gondelfahrt. Zum Quartett sind die Gondelmacher
geschrumpft, auch wenn sich in der Endphase weitere Helfer einfinden. Und
um den Drachen, der wie immer das Schlussboot bildet, kümmert sich
sowieso Johann Eisner. Der Drache muss mit, auch wenn er in keiner der Geschichten
aus tausendundeiner Nacht vorkommt.
„15 Turbane haben wir schon“, sagt Renate Hanke, die sich vor
allem um die Gewänder der Darsteller auf den Gondeln kümmert.
Durchaus reizvoll könnte das sein, schließlich stellt eine der
elf Motivgondeln auch einen Sultan mit seinem Harem dar. Wer ist der Sultan?
„Der Manfred Homolka“, sagt Stoletzky und grinst jetzt wieder.
Homolka ist bei den Pichelsteinern der Verantwortliche für den Festzug.
Und es macht ihm immer großen Spaß, auch auf einer der Gondeln
mit dabei zu sein. Den Spaß wird er auch dieses Mal haben: Wenn Bauchtänzerinnen
vor ihm ihren anmutigen Tanz aufführen. Damit sie auf den schwankenden
Gondeln nicht aus dem Tritt und ins Stolpern kommen, ist auf diesem Boot
eigens ein Laminat-Boden verlegt worden.
Franz Freudenstein schraubt gerade ein Geländer an einer der Brücken
an, die später auf die großen Schlauchboote gesetzt werden. Gleich
zwei der großen Schlauchboote braucht es, um ein Boot zu tragen, auf
dem Sindbad der Seefahrer am Pichelsteinersamstag in See stechen wird. „Do
ham scho mehra hi’glangt“, sagt Stoletzky, als er das prüfende
Tasten sieht. Die Planken des Boots sehen aus, als wären sie aus echtem
Holz. Sind sie aber nicht. Raffiniert ist Sindbads Boot. Der fünf Meter
hohe Schiffsmast kann umgelegt werden. Anders käme das große
Wasserfahrzeug nicht unter der Ludwigsbrücke durch. Auch Edwin Stoletzky
hat sich eine Rolle für die Gondelfahrt zugedacht. Er wird als Sindbad
der Seefahrer auf diesem großen Schiff schippern. „Werd
scho’ wer’n“, sagt er zum Zeitplan. Jetzt, eine Woche
vor der Fahrt, ist noch Einiges zu tun, aber Aufregung ist den Gondlern
fremd. Fast meditativ sieht es aus, wie Alex Sommer vor der Brunnen-Nachbildung
sitzt und Linie um Linie nachzieht. Dabei hat es vor ein paar Tagen keine
kleine Aufregung gegeben. Ein Team des Bayerischen Rundfunks hat die Vorbereitungen
gefilmt, hat Stoletzky kreuz und quer durch die Gondler-Halle gejagt,
ein ganzer Tag wurde gedreht. Voraussichtlich am 11. August wird der Beitrag
in der Sendung „La Vita“ gesendet.
Jetzt geht es an den Feinschliff: am fliegenden Teppich, am Taj Mahal,
am Boot mit dem Flaschengeist, am Harems-Boot.  |
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PNP
26.07.2011
Dieses Rad ist riesig
Regen.
Wenn’s pressiert, dann ist dieses Teil, das 120 Tonnen schwer ist,
innerhalb von 14 Stunden aufgestellt. „Wenn wir um sechs Uhr morgens
mit dem Aufbau anfangen, dann sind wir so um acht Uhr abends fertig“,
sagt Thorben Jost, der Herr über das höchste Fahrgeschäft
beim diesjährigen Pichelsteinerfest. 40 Meter hoch ist das Riesenrad,
das auf dem Festplatz 1 steht, direkt am Firmengelände von Holz-Schiller.
Vor dem Pichelsteinerfest
eilt es aber nicht so, ein Aufbau innerhalb von 14 Stunden muss nicht sein.
Und deswegen widmeten sich die Mitarbeiter von Jost gestern mit viel Wasser
und viel Reinigungsmittel jeder einzelnen Strebe des Riesenrads. Gestern
Vormittag ging dem Rad noch ein Segment ab, erst wenn es per Kran eingehoben
und befestigt ist, können die 36 Gondeln eingehängt werden.
80 Kilowatt Anschlussleistung hat das Riesenrad, das auf einer Grundfläche
von knapp 400 Quadratmetern steht. Beleuchtet wird das Fahrgeschäft
von rund 10 000 Leuchten, und für den Transport der gesamten Anlage
bedarf es sieben Transporter.Gestern sind die Aufbauarbeiten der Schausteller
für das Pichelsteinerfest voll angelaufen. Am Freitag, wenn das Fest
beginnt, muss alles passen.
Für Pichelsteiner-Platzmeister Willy Schicker sind das stressige Tage,
an denen es auf den Zentimeter ankommt. Denn die beiden Festplätze
sind eng. Besonders eng wird es auf Platz 2. Vor der Tierzuchthalle wird
das Fahrgeschäft „Happy Monster“ aufgebaut. Es hat eine
Tiefe von 23 Metern, ein Fahrgeschäft dieser Dimension ist an dieser
Stelle noch nicht gestanden.  |
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PNP
20.07.2011
„Der Festzug, der wird schee, schee, schee“
Festzug
am Pichelsteinersonntag: Die Festzugmacher sind sehr gut in der Zeit
Regen.
Die Ansage kommt mit einer solchen Klarheit, dass Widerspruch zwecklos ist.
„40 Zentimeter miassn weg“, sagt Manfred Homolka, greift sich
den Meterstab und reißt die 40 Zentimeter an. Mit einem Ratsch entfernt
er das Störende von einer grünen Styropor-Hecke. Die 40 Zentimeter
hätten den Pichelsteiner-Festzug-Zuschauern die Sicht genommen, die
Sicht auf die Burgruine Weißenstein und auf die Weißensteiner
Kapelle. Und das kann Manfred Homolka natürlich nicht durchgehen lassen.
Mit der Gelassenheit eines Mannes, der weiß, dass die meiste Arbeit
getan ist, dass der Festzug schon fast fertig ist, geht er durch die Halle
in der Oleumhütte. „Do Frauenbrünnl, do St. Hermann, des
wird der Wagen mit dem Arber, da kommen noch Wanderer vom Wald-Verein drauf“,
erklärt er dem Besucher. „Schee is’ im Woid herin“
hat das Pichelsteiner-Komitee in diesem Jahr als Festzug-Motto gewählt.
Und zu dieser Schönheit gehört auch der Urwald im Nationalpark.
In das Gestrüpp aus Styropor und vielen Naturmaterialien hat Homolka
auch ausgestopfte Tiere platziert. Als künstlerische Freiheit geht
da der Fasan durch, der im Nationalpark eher nicht zu finden ist. Das Landwirtschaftsmuseum,
den Lusen mit der Glas-Arche, den Regener Osterritt und die Postkeller hat
Homolka mit viel Styropor, Glas, Holz und Farbe für den Festzug gebastelt
- und regt so vielleicht die Zuschauer an, sich diese Bayerwald-Spezialitäten
auch einmal anzusehen. Homolka
ist der kreative Kopf der Festzugmacher, den stabilen Unterbau liefert Erwin
Ertl, der genau weiß, wie stabil alles auf den Wägen verankert
sein muss. Als neuen Mitarbeiter konnten die Festzugmacher in diesem Jahr
Max Pletl begrüßen. Der Pichelsteiner, der seit 40 Jahren dafür
sorgt, dass die Festzug-Wägen auch die richtigen Rösser vorgespannt
bekommen, hat in diesem Jahr intensiv mitgearbeitet.Wie großartig
die kreative Mannschaft gearbeitet hat, davon überzeugt sich an diesem
Abend auch Pichelsteiner-Präsident Walter Fritz. Ein Dutzend Fußgruppen,
wie er sagt, werden beim Festzug am Pichelsteinersonntag dabei sein, drei
Spielmannszüge, fünf Blaskapellen.  |
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PNP
18.07.2011
Luftige Wasserspiele
Einbau
der Wasserspiele: Heiße Phase der Festvorbereitung beginnt
Regen.
Über sechs Tonnen sind sie schwer, die Wasserspiele des Pichelsteinerfests.
Für den Kran der Zimmerei Schiller (Kirchberg) ist dieses Gewicht überhaupt
kein Problem. Die stählernen Ungetüme am Haken, hebt sie der Kran
über die Bäume am Ufer und setzt sie ganz sanft aufs Wasser. Und
dann wird es für die Männer des Technischen Hilfswerks anstrengend.
Denn mit Muskelkraft werden die schwimmenden Metallkonstruktionen an die
richtige Stelle im Fluss gezogen. „Passt alles ganz gut“, sagt
Helmuth Pfeffer, der im Pichelsteinerkomitee mitverantwortlich ist für
die Wasserspiele, zum reibungslosen Einbau.
Seit wenigen Tagen sind die Wasserspieler ein bisschen stärker vertreten
im Komitee, denn Andreas Pledl wurde von den Pichelsteinern in das Gremium
aufgenommen. Schon seit zehn Jahren arbeitet er ehrenamtlich beim Team der
Wasserspiele mit. Und vor allem mit seinen Schweiß-Künsten hat
der gelernte Polizist Pledl großen Anteil daran, dass die Fontänen
auch dieses Jahr wieder großartig wirken werden. Rund 200 Kilo Stahl,
so Pfeffer, habe Pledl in eine der Anlagen geschweißt, um sie fit
fürs Fest zu machen. „Wenn wir ihn nicht gehabt hätten,
dann wäre es mit diesem Teil der Anlage nichts mehr geworden“,
so Pfeffer.
Im kommenden Jahr soll diese marode Anlage durch ein neues Teil ersetzt
sein. „Wir rechnen mit Kosten von mindestens 40 000 Euro“, sagt
Pichelsteinerpräsident Walter Fritz. Die Pichelsteiner überlegen,
eine Spendenaktion zu starten für die Wasserspiele.
Aber in den nächsten
Tagen geht es für die Wasserspieler erst darum, die Anlage abzustimmen,
die Kabel, die insgesamt eine Länge von 2190 Metern haben, richtig
anzuschließen, was vor allem Pichelsteinermitglied und Elektromeister
Georg Wenig fordert. Insgesamt hat die Anlage eine Leistung von 123 Kilowatt
und verbraucht während des Fests und der Vorbereitung rund 4000 Kilowattstunden
Strom.  |
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PNP
12.07.2011
Noch nicht ganz Kommandeur, aber schon ein Pichelsteiner
Noch
vor der Kommandoübergabe wurde der neue Kommandeur Heiko Diehl herzlich
im Komitee begrüßt
Regen.
Kaum in Regen eingetroffen, wurde der neue Kommandeur Major Heiko Diehl
in das Pichelsteiner-Komitee aufgenommen. Und zwar schon vor der Kommandoübergabe,
denn unmittelbar nach der Übergabe rückte Diehl mit dem Bataillon
auf den Truppenübungsplatz Bergen ab.
Präsident Walter Fritz überreichte Diehl in der Komiteesitzung
als äußeres Zeichen der Aufnahme das Pichelsteiner-Abzeichen.
Er verwies auf die Jahrzehnte langen Beziehungen und auch Freundschaften,
die sich zwischen den Kommandeuren, den Soldaten und Mitarbeitern des Bataillons
und den Pichelsteinern entwickelt haben und auch gut gepflegt werden. „Großartige
Unterstützung hat man von dieser Seite immer erfahren, und wir bitten
auch den neuen Kommandeur, diese vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter zu
praktizieren“, so Fritz. Major Diehl sagte zu, den Belangen der Pichelsteiner
besonderes Gehör zu schenken. Er wolle gerne diese Tradition und Unterstützung
im Rahmen seiner Möglichkeiten fortführen, das gab Major Diehl
in seiner Ansprache bei den Pichelsteinern zu erkennen.  |
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PNP
08.04.2011
Pichelsteiner bestätigen Vorstand
Jahreshauptversammlung
bestätigt Führungsspitze - Festzug- und Gondelfahrt-Motto stehen
Regen.
In ihrer Jahreshauptversammlung im Brauereigasthof Falter/Weghofer, bei
der auch Neuwahlen auf dem Programm standen, haben die Pichelsteiner ihre
bisherige Führung wiedergewählt. Auch über das Motto von
Gondelfahrt und Festzug ist man sich schon einig. Im Festzug werden die
Trümpfe des Bayerischen Waldes präsentiert. „Der genaue
Titel steht noch nicht fest“, so Präsident Walter Fritz, „aber
es wird darum gehen, warum die Einheimischen und die Gäste so begeistert
vom Bayerischen Wald sind.“ Die Gondelfahrt wird unter dem Motto „1001
Nacht“ stehen.
Zunächst begrüßte Präsident Walter Fritz die Mitglieder
des Komitees, insbesondere 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald. Anschließend
gedachte man der im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Josef
Falter sen. und Alfons Limböck. „Der Verlust der beiden Mitglieder
Falter und Limböck hat in die Gemeinschaft der Pichelsteiner eine große
Lücke gerissen“, so Präsident Walter Fritz. Zugleich gedachte
man der drei Soldaten des Bataillons, die bei einem heimtückischen
Anschlag beim Einsatz in Afghanistan ihr Leben lassen mussten.
„Das Jubiläum
50 Jahre Garnisonsstadt hat den Festzug besonders geprägt und durch
die zahlreiche Teilnahme von Soldaten des Bataillons sowie gesellschaftlicher
Gruppen wurde die herzliche Verbindung zwischen der Bundeswehr und der
Bevölkerung in unserer Region betont“, blickte Fritz auf das
Pichelsteinerfest 2010 zurück. Schriftführer Martin Vanek ergänzte
die Ausführungen mit Auszügen aus den Protokollen. Kassier Otto
Pfeffer gab Rechenschaft über die Finanzen und wies darauf hin, dass
bei den Ausgaben künftig die Bremse zu ziehen sei, da die Einnahmemöglichkeiten
voll ausgeschöpft sind und allgemeine unvermeidbare Kostensteigerungen
in vielen Bereichen den Spielraum einengen. Der Bericht der Kassenprüfer
bescheinigte dem Kassier einwandfreie Kassenführung.
Platzmeister Willy
Schicker berichtete über seine steten Bemühungen, die Attraktivität
des Festes zu steigern und die Platzressourcen optimal auszuschöpfen.
Josef Steinhuber bedankte sich im Namen des Komitees beim 1.Präsident
Walter Fritz für sein Engagement und die umsichtige Führung.
Präsident Walter Fritz zollte zum Abschluss seinen Leuten große
Anerkennung für ihre Arbeit, die in der Bevölkerung eine hohe
Wertschätzung hat. In den Dank schloss er ein die Vorstandschaft,
ferner die einzelnen Arbeitsgruppen, deren Verantwortliche und Helfer.
Ferner gab es Dankesworte an die 1. Bürgermeisterin Oswald für
die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und allen Einrichtungen und an Familie
Falter mit gesamten Personal sowie auch dem Festplatznachbarn, Familie
Holz-Schiller.
In ihrem Grußwort
würdigte die Bürgermeisterin den persönlichen Einsatz der
Komiteemitglieder und aller Helfer für das Heimatstadt. „Das
Pichelsteinerfest hat mit seinen Attraktionen und Rahmenveranstaltungen
eine sehr große überregionale Ausstrahlung“ sagte sie.
Anschließend übernahm sie die Wahlleitung. Auf Vorschlag des
Ehrenmitglieds Kurt Fiederling wurde die bisherige Vorstandschaft auch
in der Neuwahl wieder einmütig bestätigt.
Die Sorgen des Pichelsteinerkomitees,
dass wegen des anstehenden Stadtplatzumbaues eventuell der Festzug beeinträchtigt
werden könnte, wurden durch Erläuterungen der Bürgermeisterin
Oswald über den geplanten Bauablauf zerstreut.
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