PNP
09.08.2005
Flotte Sache: Wasserspiele raus - Bühne rein
Großaktion
des THW für die Flussbühne - Eine Fontäne des Pichelsteinerfests
bleibt im Fluss
Großeinsatz für das Technische
Hilfswerk (THW): In einem parallelen Arbeitseinsatz wurden von drei Ortsverbänden
mit 38 Helfern die Wasserspiele aus dem Regenfluss ausgebaut und die Flussbühne
eingebaut. Schon am frühen Morgen begann das Technische Hilfswerk Regen
die Schwimmanlagen von ihren Kabeln und Verankerungen zu befreien, so dass
sie mit Hilfe einer angemieteten Kranfirma gegen 9 Uhr herausgehoben werden
konnten. Durch das von der Freiwilligen Feuerwehr Regen zur Verfügung
gestellte Tanklöschfahrzeug konnten die Wasserspiele schnell gereinigt
werden. Am Vormittag konnten dann alle Anlagen in die Pichelsteiner Halle
gebracht werden, wo sie während des Jahres lagern. Bis auf eine Fontäne,
die bis zum Ende der Flussbühne noch im Regenfluss bleibt. Parallel
dazu wurde von den THW-Ortsverbänden Straubing und Regensburg damit
begonnen, eine Pontonplattform zu bauen. Diese Pontons sind multifunktionelle
Schwimmkörper ohne eigenen Antrieb, die vom THW als Boote, Brücken,
Fähren oder eben zum Plattformbau verwendet werden. Vom Ortsverband
Regen wurde dann noch ein Holzgerüst mit einem Boden angebracht, das
auch mit Geländern gesichert wurde. Somit steht die Regener Flussbühne
wieder bereit für die erste Veranstaltung am Sonntag, 14. August.  |
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PNP
05.08.2005
Große Gaudi und gute Geschäfte
Festwirtsfamilie
und Schausteller sind mit dem Pichelsteinerfest 2005 trotz Regens am Samstag
sehr zufrieden
Wenn Scherben wirklich Glück bringen,
dann können Elisabeth und Sepp Falter, die Pichelsteiner-Festwirte,
vollauf zufrieden sein. Rund 2000 Maßkrüge sind an den sechs
Tagen des größten Volksfestes im bayerischen Wald zu Bruch gegangen.
Elisabeth Falter bezeichnet die Scherben zusammen mit der ausgefallenen
Gondelfahrt aber als den einzigen Wermutstropfen. Ansonsten sind wir
sehr, sehr zufrieden. Allein die Bedienungen im Biergarten vor der
Festhalle haben das Regenwetter am Samstag im Geldbeutel zu spüren
bekommen. Bei ihren Kolleginnen gings dafür umso mehr zu, am
Freitag und Samstag musste die Tierzuchthalle zwischenzeitlich sogar gesperrt
werden, so groß war der Andrang. Das hat es noch nie gegeben,
jetzt haben wir schon Münchner Verhältnisse, spielt Sepp
Falter auf das Oktoberfest an. In der Tierzuchthalle war jeden Abend Remmi-Demmi,
anscheinend kamen auch immer mehr junge Leute aus dem weiteren Umland zum
Abfeiern, meint die Festwirtin. Viele standen schon um acht Uhr auf Bänken,
die mahnenden Security-Leute konnten sie kaum davon abhalten, auch auf die
Tische zu steigen. Jeden Abend gingen an die fünf Garnituren kaputt.
Zwei Drittel der 2000 Krüge sind in der Tierzuchthalle zerbrochen,
jeden Morgen mussten die Scherben schubkarrenweise herausgefahren werden.
Sepp Falter stellt sich das so vor, dass manche Leute einfach die Krüge
vom Tisch wischten, wenn sie darauf tanzen wollten. Schlägereien mit
Maßkrügen waren die große Ausnahme.
Die Schausteller ziehen zufrieden weiter. Fritz Thalkofer vom Kettenkarussel
etwa meint: Es ist nur schade um den Samstag, aber die anderen Tage
haben das eigentlich wieder wettgemacht. Ich bin total zufrieden.
Das sind auch die drei Regener Taxiunternehmer und ihre Fahrer. Die erste
Welle von Fahrgästen war meist gegen acht Uhr abends, wenn die Älteren
heimgingen, ab Mitternacht folgten die Jüngeren. Die Festbesucher mit
der größten Ausdauer bestellten erst um sieben Uhr morgens ein
Taxi.  |
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PNP
04.08.2005
Gestern ist der letzte Jubel verklungen
Heute
und morgen wird noch kräftig aufgeräumt, dann ist fast nichts
mehr zu sehen von den vergangenen sechs Tagen mit sehr viel Jubel und Trubel
und Heiterkeit und ein paar Aggressionen. Das Pichelsteinerfest 2005 ist
Vergangenheit. Richtig genießen konnten es die Kinder. Wie die kleinen
Pichelsteinerköche aus den 3. und 4. Klassen der Grundschule Regen.
Am Montagnachmittag nach ihrem letzten offiziellen Auftritt machten sie
sich wieder auf ihren Rundgang über den Festplatz und genossen Freifahrten.
Wie im Schnee-Express (Bild) von Willy Moser. Der testete mit einer langen
Vorwärts- und einer noch längeren Rückwärtsfahrt gleich
mal die Mägen der Kinder. Aber wie die begeisterten Mienen und die
Schreie des Entzückens beweisen: Das Höchste auf dem Fest ist
einfach, wenn es richtig rund geht. |
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PNP
04.08.2005
In der Nacht zum Mittwoch: Wieder Raufereien auf dem Pichelsteinerfest
Zwei
Verletzte hat es bei Schlägereien in der Nacht zum Mittwoch auf dem
Pichelsteinerfest gegeben. Gegen 0.20 Uhr wurde ein 17-jähriger Schüler
aus Kirchdorf von einem unbekannten Mann zusammengeschlagen worden. Der
Schüler zog sich am linken Auge eine Platzwunde zu. Die Auseinandersetzung
ereignete sich im Bereich vor dem Gasthof Falter. Der 17-Jährige beschrieb
den Täter folgendermaßen: 17-18 Jahre alt, 175-180 Zentimeter
groß, schwarze Haare und schwarz gekleidet. Zeugen werden gebeten,
sich bei der Polizei zu melden; Tel. 09921/9408-0.
Gegen 22.30 Uhr wurde am Dienstag in der Tierzuchthalle ein 19-jähriger
Mann aus Regen von einem 16-jährigen Regener geschlagen und verletzt.
Der 19-Jährige musste mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus
gebracht werden. Gegen den 16-Jährigen wird Anzeige wegen Körperverletzung
erstattet. Zudem wurde dem Jugendlichen für den Festplatz- bzw. Festhallenbereich
für dieses Jahr ein Betretungsverbot erteilt.  |
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PNP
04.08.2005
600 Maß, 500 Gickerl und Musik vom Bürgermeister
Es ist der Tag mit dem höchsten Durchschnittsalter
unter den Besuchern der Pichelsteinerfestes. Wer mindestens 70 Jahre alt
ist und im Stadtgemeindegebiet Regen wohnt, konnte gestern auf dem Fest
ganz billig Mittag essen. Der letzte Festtag ist Seniorentag und die Stadt,
die Pichelsteiner und die Brauerei Falter laden die Senioren ein. 200 Paar
Bratwürstl und etwa 500 halbe Gickerl spülten die grau melierten
Gäste mit 600 Maß Bier bzw. Radler hinunter. Ein Teil der Senioren
wurde extern verköstigt: Im Altenheim St. Elisabeth wird seit zwei
Jahren ein kleines Pichelsteinerfest gefeiert. 80 halbe Gickerl,
80 Paar Bratwüstl und sechs Kästen Festbier sind für dieses
kleine Fest ins Altenheim am Grubhügel geliefert worden. Und wer seinen
Teller brav leer gegessen hatte, hatte die Wahl zwischen zwei Arten von
Nachtisch: Dekan und Stadtpfarrer Josef Ederer versüßte den Senioren
den Nachmittag mit Schokolade, sein evangelischer Kollege Heiko Hermann
aus Bodenmais verteilte Zigarren. Willkommen geheißen wurden die Senioren
nicht nur vom Stadtpfarrer, sondern auch von Pichelsteiner-Präsidentin
Ilse Oswald und von Bürgermeister Walter Fritz. Der blieb etwas länger
auf der Bühne als seine Vorredner, lieh sich von den Hamel Buam
eine Quetschn aus und spielte mit den Musikern für die Senioren ein
Ständchen. Das gefiel auch der Truppe aus March und Umgebung. Zenta
Treml aus Edhof, die Chauffeurin der Damen-Truppe, (rechts im Bild) war
extra zwei Touren gefahren, um alle sieben zum Pichelsteinerfest zu bringen.
Darauf stießen die Damen gut gelaunt an. Andere Besucher waren nicht
so guter Stimmung, wie Kurt Fiederling zu spüren bekam, der mit Helmuth
Pfeffer am Halleneingang die Bier- und Essensmarkerl ausgab. Ein Gast, der
seiner Meinung nach zu lange auf sein Essen warten musste, knallte ihm wutentbrannt
die Gratis-Marke auf den Tisch und machte sich nach ein paar unflätigen
Bemerkungen davon  |
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PNP
03.08.2005
Damit die Party-Stimmung nicht umkippt
Die
andere Seite des Pichelsteinerfestes - Heute: Sicherheitsmann Hans Edenhofer
Das Pichelsteinerfest ist ein Vergnügen
für Tausende - und harte Arbeit für viele. In einer kurzen Reihe
stellen wir Menschen vor, die hinter den Kulissen des Fests aktiv sind.
Die Tierzuchthalle ist voll. Die Besucher stehen auf den Bierbänken,
klatschten und springen im Takt der Musik. Die Bedienungen müssen schwer
schleppen, um den Durst der Festbesucher zu stillen. Der 44-Jährige
Hans Edenhofer vom Sicherheitsdienst D.B.S. aus Straubing sorgt mit seinen
Kollegen dafür, dass die Partystimmung nicht umschlägt und in
Streitereien ausartet.  |
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PNP
03.08.2005
Herrn Schickers Wundertüte
Man muss wohl 13 Jahre Erfahrung mit dem
Pichelsteiner-Kindertag haben, um die Situation so ruhig zu meistern wie
Platzwart Willi Schicker. Denn die erinnerte stark an eine Lebensmittelverteilung
in einem Krisengebiet: Schicker, auf dem Drehleiterfahrzeug der Regener
Feuerwehr stehend, rund um das Fahrzeug ein Meer von Kindern, die Arme flehentlich
gereckt. Deren Höflichkeit (Herr Schicker, Herr Schicker!)
hindert sie nicht daran, selbst aufs Feuerwehrauto zu klettern. Ziel der
Begierde sind die Schachteln voller Ermäßigungsmarken für
die Fahrgeschäfte, die Schicker alljährlich bei den Schaustellern
einsammelt und am Kindernachmittag wieder unters (junge) Volk bringt. Das
ließ ihn erst vom Fahrzeug absteigen, nachdem er seine Hosentaschen
nach außen gekrempelt hatte: Alle Marken verteilt. Christa Limböck,
Kindertags-Beauftragte der Pichelsteiner, wahrte etwas mehr Distanz. Sie
schwebte im Korb der Drehleiter weit über dem Boden und verteilte mit
vollen Händen zwölf Kartons voll Bonbons über dem Festplatz.
Gut angekommen ist auch die Reise nach Afrika, die Handpuppenspielerin
Beate Welsch in der Pichelsteiner-Festhalle für die Kinder spielte. |
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PNP
03.08.2005
Festbesucher nimmt unfreiwilliges Bad im Regen
Einen schlechten Scherz hat sich ein bisher
unbekannter Pichelsteinerfest-Besucher am Freitag gegen 23 Uhr erlaubt.
Zu dieser Zeit überquerte ein 21-jähriger Student die Brücke
zwischen den beiden Festplätzen. Auf dem Steg wurde dem Studenten schlecht
und er beugte sich über das Geländer. Diese hilflose Situation
nutzte offenbar der Unbekannte aus, packte den Mann an den Füssen und
warf ihn in den Fluss. Der Student konnte sich schwimmend ans Ufer retten
und wurde dort vom BRK versorgt. Zur Vorsorge wurde er ins Krankenhaus Zwiesel
gebracht. Nach einer Nacht im Krankenhaus konnte er wieder nach Hause entlassen
werden. Bei dem Sturz hatte er sich eine Schürfwunde am Kopf zugezogen.
Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der
Polizei Regen unter Tel. 09921/ 94080 zu melden.  |
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PNP
03.08.2005
Miller will Milch als sensibles Produkt
Landswirtschaftsminister
Hauptredner beim Tag der Landwirtschaft - BBV-Vertreter kritisieren Bürokratie
Steht auf den Frühstückstischen
in China bald Milch und Käse von bayerischen Kühen? Wenn es nach
dem bayerischen Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten Josef
Miller geht, könnte es bald soweit sein. Am Tag der Landwirtschaft
auf dem Pichelsteinerfest hat sich der Minister gestern für die Pflege
der Absatzmärkte auch in Osteuropa und Asien stark gemacht. Miller
lobte die Landwirtschaft als innovative Branche, die vielen Menschen Arbeit
gebe und die Kulturlandschaft erhalte.
Im fast vollbesetzten Falter-Saal forderte der Minister eine wettbewerbsfähige
Milchwirtschaft. Allerdings dürften in Deutschland keine anderen Regeln
als in anderen EU-Ländern gelten. Wie zuvor MdB Ernst Hinsken in seinem
Grußwort, sprach sich auch der Minister dafür aus, EU-Verordnungen
1:1 umzusetzen und keine nationalen Alleingänge zu unternehmen.  |
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PNP
02.08.2005
Weg zum Erfolg: Inlandsgeschäft sichern, im Ausland wachsen
In und vor der Tierzuchthalle ist es in der
Nacht auf Montag gegen Mitternacht zu einer heftigen Auseinandersetzung
zwischen Sicherheitsleuten und alkoholisierten Besuchern des Pichelsteinerfests
gekommen, wie die Polizei mitteilt. Im Verlaufe der Tätlichkeiten versetzte
ein einschlägig bekannter Regener einem der Wachleute einen wuchtigen
Kopfstoß, so dass dieser eine Prellung am Auge davontrug.
Nachdem noch weitere Festbesucher auf die Sicherheitsmänner losgingen,
setzten diese Tränengas ein. Dabei wurden der Angreifer und ein weiterer
der Polizei nicht unbekannter Beteiligter außer Gefecht gesetzt und
mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zwischen 2 und 3 Uhr war die Polizei
dann wieder gefordert. Die Beamten schritten mehrmals gegen grölende
Festbesucher ein. Zwei der Zecher zeigten sich gegenüber der Polizei
beratungsresistent, wie die Polizei in ihrem Bericht schreibt.
Sie setzten ihre Gesänge und Rufe lautstark fort. Die Konsequenz für
die nächtlichen Sänger war, dass die Beamten sie auf die Inspektion
mitnahmen. Mehrere Rangeleien und Schubsereien konnten im Ansatz unterbunden
werden. Die Beteiligten wurden getrennt und nach Hause geschickt.  |
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PNP
02.08.2005
Hinter der Schänke: Eine saubere Sache
Die
andere Seite des Pichelsteinerfestes - Heute: Maßkrugwäscher
Karl Handlos
Das Pichelsteinerfest ist ein Vergnügen
für Tausende - und harte Arbeit für viele. In einer kurzen Reihe
stellen wir Menschen vor, die hinter den Kulissen des Fests aktiv sind.
Während in der Pichelsteinerhalle die ersten Besucher ihren Tischnachbarn
zuprosten, sorgen Karl Handlos und andere Helfer dafür, dass auch die
nächsten Festgäste einen sauberen Maßkrug zum Anstoßen
bekommen. Der 24-jährige Rinchnacher studiert Wirtschaftsingenieurwesen
in Landshut. In den Semesterferien sortiert er heuer zum dritten Mal beim
Fest mehrere Tausend Krüge in die Spülmaschine, wäscht im
Spülbecken Lippenstiftreste von den Maßkrügen oder rollt
Getränkefässer aus der Kühlung.  |
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PNP
02.08.2005
Weg zum Erfolg: Inlandsgeschäft sichern, im Ausland wachsen
Arnstorfer
Unternehmer Hans Lindner spricht beim Tag der Wirtschaft über
Erfolgschancen in Zeiten von Globalisierung und EU-Osterweiterung
Wie gut seid ihr? Diese Frage entscheidet
in Zeiten von Globalisierung und EU-Erweiterung über Erfolg oder Misserfolg
eines Unternehmens. Das machte der Arnstorfer Erfolgsunternehmer Hans Lindner
gestern beim Tag der Wirtschaft auf dem Pichelsteinerfest deutlich.
Höchste Qualität, verlässliche Termine, echte Kundenbeziehungen
- wer diese hohen Ansprüche erfüllt, dem bieten offene Handelsgrenzen
große Chancen, ist Lindner überzeugt. Und das gelte nicht nur
für Großbetriebe, sondern auch für kleine Handwerker. Allerdings
müssten auch die Mitarbeiter diesen hohen Ansprüchen gerecht werden.
Im Unternehmen Lindner mit elf Produktionsstandorten in sechs Ländern
sieht das so aus: Aufstiegschancen hat nur, wer zweisprachig ist oder es
binnen zwei Jahren wird. Die Beschäftigten scheinen diese Ansprüche
zu erfüllen. Denn: Das Beste an uns sind unsere Mitarbeiter.
Sie zu fördern und global zu fordern, gehört zur Lindner´schen
Unternehmensphilosophie.
Seine Strategie ist international: Den Standort im Inland sichern und im
Ausland wachsen. Wir haben in Deutschland keine Wachstums-Chancen,
ist er überzeugt. Dreh- und Angelpunkt eines erfolgreichen Unternehmens
sei die Qualität seines Produktes oder seiner Dienstleistung, erst
danach spiele der Preis eine Rolle. Das hat Lindner unter anderem erlebt,
als er über seinen bisher größten Auftrag, den Bau des Flughafens
Hongkong, verhandelt hat.
Aber unternehmerische Tugenden und top Mitarbeiter reichen heutzutage nicht
mehr aus, gab Lindner zu bedenken. Gerade die Grenzregion bräuchte
mehr EU-Gelder, damit sich die Aufsteigerregion Niederbayern
nicht auf den Großraum Landshut beschränke.
Dass es in vielen Betrieben ums nackte Überleben geht, weiß Franz
Prebeck, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz aus der
Praxis. Die Grenze des Rationalisierens ist erreicht, weiß
der Vertreter von 20 000 Handwerksbetrieben. Bedenklich sei die extreme
Abhängigkeit der Handwerker von den Banken: Die Besten wirtschaften
mit 30 Prozent Eigenkapital. Bedenklich sei, so Prebeck, dass sich
die Haltung Geiz ist geil bis in die Politik fortsetze. Die
Zeiten, in denen das Land oder die Kommunen die größten Auftraggeber
waren, seien lange vorbei.
Die deutsche Wirtschafts- und Steuerpolitik sei auf die EU-Osterweiterung
nicht vorbereitet gewesen, kritisierte Prebeck und nannte als positives
Gegenbeispiel Österreich. Den Weg aus der Misere könnten die Unternehmen
nur mit finanzieller Hilfe schaffen. Wir wissen selbst, was uns hilft
- aber wir brauchen eine Anschubfinanzierung, machte Prebeck klar
und bot die Unterstützung der Kammer an. Über 5000 Unternehmer
habe die Handwerkskammer bereits auf ihrem Weg ins Ausland professionell
begleitet.
Landrat Heinz Wölfl, der die Veranstaltung moderierte, nannte ein vielversprechendes
Erfolgsrezept für die Zukunft: Nur wenn wir zu den Besten gehören,
sind unsere Arbeitsplätze sicher. Dafür seien auch Schulen
und Ausbildungsbetriebe gefordert. Sind Erfolgshunger und Ehrgeiz bei der
Jugend stark genug? fragte er in die Runde.
1,9 Millionen Arbeitsplätze seien in den nächsten sechs bis sieben
Jahren vor allem im Grenzraum in Gefahr, zitierte MdB Ernst Hinsken aus
einer aktuellen Studie des Industrie- und Handelstages. Seine Meinung zum
Thema Fördergelder: 20 Prozent Fördergefälle zwischen
alten und neuen EU-Ländern genug.
Dass in Deutschland über EU-Vorgaben hinaus nationale Hemmnisse geschaffen
werden, kritisierte MdL Helmut Brunner in seinem Grußwort. Er sprach
von Investitionsbremsen in den Köpfen, die schon Investitionsverweigerung
seien. Wegen der furchtbar schlechten Auftragslage bei den Mittelständlern
sei es überlebensnotwendig an der Grenzlandförderung festzuhalten,
sagte Brunner.
Unternehmerische Freiheit geht vor Gleichheit, unterstrich Landrat
Heinz Wölfl die Forderung aus der Diskussionsrunde nach längst
überfälligem Bürokratieabbau. Dann habe gesunder Wettbewerb
wieder eine Chance.  |
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PNP
02.08.2005
1600 Liter Pichelsteiner in zwei Stunden ausgelöffelt
Geschmacksurteil:
Und es schmeckt guad
Nur am Pichelsteinermontag gibt es das wahre
Pichelsteiner. So viele Regener und Gäste wollten es sich gestern nicht
entgehen lassen, dass der Eintopf schon nach weniger als zwei Stunden aus
war. Mir ist das aber lieber als wenn was überbleibt, so wie
letztes Jahr, sagt Festwirtin Elisabeth Falter, dann ist es
umso begehrter. Und begehrt war das Pichelsteiner. Wir hätten
statt der 1600 Liter auch noch mehr als die 1700 Liter vom letzten Jahr
kochen können und immer noch wär alles weggegangen,
sagt Pichelsteinerkoch Günther Prinz. Er und sein Team haben seit Tagen
nur Eintopf im Kopf. Zentnerweise Gemüse und Fleisch haben sie geputzt,
geschnipselt und schön langsam eingekocht. Und was ein echter Koch
ist, der fragt auch noch zum tausendsten Mal Und? und freut
sich über das Lob. Günther Prinz ist ein echter Koch. Er fragte
gestern auch noch am frühen Nachmittag, wenn jemand in der Küche
oben im Faltersaal einen Löffel von der allerletzen eisernen Reserve
probierte. Auf die musste auch Bürgermeister Walter Fritz hoffen, denn
in den Sälen hat er nichts mehr abbekommen. Dass es gut ist, das Pichelsteiner,
weiß er aber auch ohne es zu probieren. Die kleinen Köche haben
es ihm verraten.  |
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PNP
01.08.2005
Das große Schnippeln vor dem Genuss
Die
andere Seite des Pichelsteinerfestes - Heute: Küchenhelferin Anneliese
Glashauser
Das Pichelsteinerfest ist ein Vergnügen
für Tausende - und harte Arbeit für viele. In einer kurzen Reihe
stellen wir Menschen vor, die hinter den Kulissen des Fests aktiv sind.
Dass sich heute Mittag mehr als 3000 Festbesucher den Pichelsteiner-Eintopf
schmecken lassen können, haben sie Festkoch Günther Prinz und
den freiwilligen Küchenhelferinnen wie Anneliese Glashauser aus Zachenberg
zu verdanken. Normalerweise arbeitet die 39-Jährige bei Rodenstock,
am Wochenende schälte sie Zwiebeln, säuberte Kartoffeln, schnitt
Lauch und gelbe Rüben klein oder hackte Petersilie. Auch vom Trubel
am heutigen Festmontag wird sie nicht viel mitbekommen: Sie und ihre Kolleginnen
spülen bis abends die Ess-Schüsseln ab. |
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PNP
01.08.2005
Gute Nachricht zum Tag der Wirtschaft: Linos baut
Der
Zeitpunkt ist gut gewählt. Heute, am Tag der Wirtschaft am Pichelsteinerfest,
wird Bürgermeister Walter Fritz eine gute Nachricht für die Stadt
verkünden können: Die Firma Linos hat sich jetzt für einen
Neubau ihrer Produktionsanlagen im Gewerbegebiet Metten entschlossen. Am
12. August soll der Spatenstich erfolgen, Linos hat die Einladungen dazu
schon verschickt.
Beim Tag der Wirtschaft auf dem Pichelsteinerfest geht es ab 9.30 Uhr im
Faltersaal um das Thema Globalisierung und EU-Erweiterung - Probleme
und Chancen für unsere Region. Zum Thema sprechen Hans Lindner,
Vorstandsvorsitzender der Lindner AG und Franz Prebeck, Präsident der
Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Landrat Heinz Wölfl moderiert
die Veranstaltung, die um 9.30 Uhr beginnt.
Von der Wirtschaft zur Landwirtschaft. Am morgigen Dienstag ist bei der
Bauernkundgebung der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller zu
Gast. Um 13.30 Uhr spricht er zum Thema Land- und Ernährungswirtschaft
Perspektiven für einen starken Wirtschaftszweig.  |
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PNP
01.08.2005
Regen ist wunderbar: Uraufführung beim Fest
Eine
Uraufführung hat es am Freitag beim Festauftakt gegeben. Die Neue Regener
Stadtkapelle spielte das Lied Regen ist wunderbar, das der Regener
Peter Trivelli komponiert und getextet hat. Als Sängerin auf der Bühne:
Pichelsteinerpräsidentin Ilse Oswald. |
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PNP
01.08.2005
Schäden zu groß: Die Gondelfahrt muss ausfallen
Enttäuschung bei den Gondlern. Am Samstagabend verhinderten
der heftige Regen und das Gewitter die Gondelfahrt. Bei Blitz und
Donner wäre es unverantwortlich, aufs Wasser zu gehen, so die
Organisatoren der Gondelfahrt, die noch um 20.30 Uhr gehofft hatten, die
Gondelfahrt doch durchzuführen. Gestern Nachmittag ist dann entschieden
worden, die Gondelfahrt für dieses Pichelsteinerfest ganz abzusagen.
Ursprünglich wollte man sie am morgigen Dienstagabend nachholen. Die
Schäden an den Gondeln waren zu groß, das hätten wir bis
morgen nicht mehr hinbekommen, sagt Martin Schnierle. Vor allem das
leichte Hochwasser hatte die Aufbauten beschädigt. Ein Boot wurde vom
Hochwasser mitgerissen und abgetrieben. Obwohl Pichelsteiner-Mitglieder
die Gondler drängten, die Fahrt durchzuführen, blieben die hart. |
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PNP
01.08.2005
Raufereien zum Pichelsteiner-Auftakt
Handfeste
Auseinandersetzungen hat es am Freitagabend auf dem Pichelsteinerfest in
der Tierzuchthalle gegeben. Zwei Spezln stießen dort mit ihren Gläsern
so heftig an, dass ein Glas zerbrach und die Splitter einen Unbeteiligten
verletzten. Auf die Schadensregulierung angesprochen, schlug der Mann mit
einem Maßkrug erneut auf den Tisch, wobei ein Splitter eine Frau an
der Lippe verletzte. In der anschließenden Rangelei fiel der Mann
auf die Frau, die krachte mit Kopf und Hüfte auf dem Betonboden. Sie
wurde im Krankenhaus Zwiesel stationär aufgenommen. Mit dem Sicherheitsdienst
in der Tierzuchthalle ist am Freitagabend ein 38-jähriger Regener in
Konflikt geraten. Der Sicherheitsdienst wollte eine Gruppe alkoholisierter
Festbesucher beruhigen. Es entwickelte sich eine Rauferei, bei der ein Betrunkener
angeblich mit einem Maßkrug in Richtung des Sicherheitsdiensts geworfen
haben soll. Ein Mann vom Sicherheitsdienst wurde am Arm verletzt. Der Täter
wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Nach einer Blutentnahme
wurde er in die Obhut seiner Frau übergeben. Im Umfeld dieser Auseinandersetzung
kam es zwischen einem 33-jährigen Regener und einem Mann des Sicherheitsdienstes
zu einer Rangelei. Der Regener wollte den Mann würgen. Auch er wurde
angezeigt. |
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PNP
01.08.2005
Glück: Festzug ohne Faszination Wasser
Wetterglück:
Der Umzug blieb trocken - Drei Monate harte Arbeit für eine Stunde
Unterhaltung
Die
andere Seite des Pichelsteinerfestes - Heute: Schausteller Paul Ortner aus
München
Die Pichelsteiner-Gondler hatten Faszination Wasser als Thema.
Aber das Wasser von oben war zu viel. Die Gondelfahrt fiel aus. Der Festzug
hatte Glück: Genau in der Zeit des Zugs war es gestern trocken. Erleichterung
bei den Pichelsteinern, Freude bei den Zuschauern, und ein , farbenfroher
und unterhaltsamer Zug.
Keine Spur von Spar-Festzug, von dem in mancher Pichelsteiner-Sitzung
im Frühjahr noch geredet worden war. Über eine Stunde lang rollten
die 18 Themen-Wägen an den Zuschauern vorbei, defilierten 26 Fußgruppen,
fünf Blaskapellen und zwei Spielmannszüge durch die Stadt. Regen
bewegen war das Motto, und so konzentrierten sich Manfred Homolka
und Fritz Müller als Gestalter auf die Dinge, die Regen zur Zeit wirklich
bewegen. Dabei waren auch noch unverwirklichte Zukunftsprojekte: der Golfplatz,
das Kinderhaus, der Kanu-Campingplatz. Fast zu schnell waren die Wägen
vorbei, um die aufwändige Gestaltung bewundern zu können. Bunt
und lebhaft wurde der Zug durch die Fußgruppen. Besonders stachen
die bunten Kindergartenkinder, die Burgfreunde in ihren historischen Gewändern,
die Wurzelstöcke des Gartenbauvereins March und die Ski-Pioniere
des TSV Regen hervor. Und die Freunde aus Mirebeau, die den Festzug mit
französischer Fröhlichkeit und mit Gesang bereicherten.  |
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PNP
30.07.2005
Mit ihm springen Bungee-Jumper sicher
Die
andere Seite des Pichelsteinerfestes - Heute: Schausteller Paul Ortner aus
München
Das Pichelsteinerfest ist ein
Vergnügen für Tausende - und harte Arbeit für viele. In einer
kurzen Reihe stellen wir Menschen vor, die hinter den Kulissen des Fests
aktiv sind. Zum zweiten Mal erlebt der 19-jährige Münchner Paul
Ortner das Pichelsteinerfest. Im vergangenen Jahr reisten der junge Schausteller
und seine Familie mit dem Fahrgeschäft Move it an, heuer
haben die Ortners ein Bungee-Trampolin für Kinder und Erwachsene aufgebaut.
Paul Ortner sorgt dafür, dass die Festbesucher sicher springen und
dabei sauber bleiben: Er spannt bei Bedarf die Seile nach, achtet darauf,
dass die Halterungen fest verschraubt sind oder schrubbt die Trampoline.
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PNP
30.07.2005
1350 Kilometer auf Achse zum Pichelsteinerfest
50
Gäste aus der französischen Partnerstadt Mirebeau wurden am Donnerstag
herzlich empfangen
Es war ein Wiedersehen alter Freunde
am Donnerstag auf dem Stadtplatz. Mit einiger Verspätung fuhr der Bus
mit 50 Franzosen aus Mirebeau vor, die Regener hatten da schon eine Weile
gewartet. Die Tür ging auf, die Regener Stadtkapelle spielte einen
Marsch und Marie France Goubault sprang aus dem Bus, fiel Ilse Oswald in
die Arme. Bisous, Bisous, Küsschen, Küsschen tauschten die beiden
Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Freundeskreises. Gleich darauf
begrüßte auch Bürgermeister Walter Fritz Marie France Goubault
auf die französische Art.  |
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PNP
30.07.2005
Der heiße Beginn des Pichelsteinerfests
Ein
kleiner Festzug als Ausmarsch - Zum ersten Mal waren Vertreter
von Regens Partnerstadt Mirebeau dabei
Drei trockene Schläge, dann saß
der Wechsel. Souverän hat Regens 1. Bürgermeister Walter Fritz
gestern Nachmittag das erste Fass Pichelsteiner-Festbier angezapft und damit
das 131. Pichelsteinerfest eröffnet. Begehrt war das Bier bei der brütenden
Hitze. Nach einem Auszug, der wohl der längste und farbenprächtigste
in der Pichelsteinergeschichte war.
Komitee und Stadtrat, Pichelsteinerkoch mit kleinen Köchen, Festwirt
mit Bedienungen, Schützenverein, zwei Musikkapellen, Brauereiwagen
und Ehrenkutsche sind Standard. Aber dann waren noch die Theatergruppe Schwarzer
Leberkas, die Moizerlitzer Eisschützen, die Burgfreunde Weißenstein
mit ihren schweißtreibenden Kostümen und die große Delegation
aus Mirebeau, die sich in ihre französische Tracht gewandet hatte.
Kleine Beobachtung am Rande: Pichelsteiner-Präsidentin Ilse Oswald
marschierte nicht mit dem Komitee, sondern wie in den Vorjahren mit den
kleinen Köchen. |
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PNP
29.07.2005
Höchster Einsatz für die Licht-Krone
Nein, direkter Anlieger des Pichelsteinerfestes
ist Mesner Alois Kreuzer nicht, auch wenn er von seinem Kirchturm
aus den Festplatz gut im Blick hat. Was er gestern in luftiger Höhe
machte, hatte aber sehr wohl mit Regens fünfter Jahreszeit zu tun.
In sieben Fensterbögen sind unter der Turmzwiebel jeweils 25 Glühbirnen
fest installiert. Zur leuchtenden Krone über der Stadt wird der Turm
aber nur zweimal im Jahr für wenige Tage: Vor Weihnachten und an den
sechs Pichelsteiner-Tagen. Danach richten sich die zwei Inspektions-Touren
des Mesners. Gestern Mittag schaltete er wieder einmal die Beleuchtung ein,
dann zwängte er sich mit einem großen Karton voller Ersatz-Birnen
durch die Ausstiegsluke. Wenn es sein muss, steigt er heute nach der letzten
Rundum-Inspektion von unten noch einmal über die zwei schwankenden
Leitern hinauf. Jede kaputte Birne fällt auch von unten sofort
auf, sagt er. Als Mesner lässt er sich bei dieser Arbeit übrigens
nicht anreden: Ich mach das ehrenamtlich, die Beleuchtung gehört
nämlich der Stadt.  |
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PNP
29.07.2005
Pichelsteiner-Premiere für Dirigent Roland Döringer
Für das Blasorchester der Stadt Regen
war es schon die neunte Serenade vor dem Pichelsteinerfest; für den
wichtigsten Mann des Orchesters war die Serenade eine Premiere. Dirigent
Roland Döringer, der im vergangenen Jahr die Leitung des Orchesters
übernommen hatte, führte zum ersten Mal bei der Pichelsteiner-Serenade
den Taktstock. Souverän leitete er das Ensemble, das das Programm -
es reichte von Rockigem bis zu Bierzeltseligem - perfekt präsentierte.
Unter den vielen Besuchern, die den lauen Abend genossen, waren auch Stadtpfarrer
Josef Ederer, Pichelsteiner-Vizepräsident Kurt Fiederling, 3. Bürgermeister
Josef Weiß und die Stadträte Otto Pfeffer, Sepp Ernst und Werner
Rankl. Später stießen noch Bürgermeister Walter Fritz und
Pichelsteiner-Präsidentin Ilse Oswald dazu, die vorher noch die Gäste
aus der Partnerstadt Mirebeau begrüßt hatten. |
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PNP
29.07.2005
Heute beginnt das Pichelsteinerfest
Ich freue mich auf das Pichelsteinerfest,
weil . . .
. . .ich sechs Tage lang keine grantigen Leute vor dem Haus habe, sondern
lauter entspannte und fröhliche Menschen. Ich kann von hier die Stimmung
wirklich hautnah miterleben. Außerdem bin ich ganz schnell vor Ort,
wenn wirklich einmal Not am Mann ist. Mit dem Schlafen habe ich wahrscheinlich
keine Probleme. Wenn man von 7 Uhr morgens bis spät abends auf den
Beinen ist, dann ist man so müde, dass man ins Bett fällt und
schläft. Noch einen Vorteil hat die Nähe der Wohnung zum Fest:
Es ist nicht sehr weit nach Hause. |
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PNP
28.07.2005
Pichelsteinerfest - und Regen wird bunt
Sie sind die ersten, die kommen, die letzten,
die gehen. Die Schausteller, Fahrgeschäftsbetreiber und ihre Arbeiter.
Wer als Besucher auf ein Volksfest geht, sieht meistens vor lauter Leuten
die Menschen nicht, die vor dem Spektakel viele Tage lang Hand anlegen.
Seit Samstag stehen die ersten Buden, Wohnwägen und Laster auf den
Festplätzen. Am Montag begannen Schausteller aufzubauen, zu putzen
und zu schrubben. Seit Mittwoch sind alle da, viele kennen sich untereinander
seit Jahren. Sie ziehen die Jalousien hoch, füllen Süßigkeiten
nach und Plastikblumen. Andere schuften, laden schwerste Metall- und Holzteile
von Lastwägen. Die einen bauen zuerst das riesige Gerüst, überspannen
es mit Planen, die anderen beginnen mit der Installation des so genannten
Rundfahrgeschäfts. Alles damit es am Freitag rund geht: Steigen
Sie ein, fahren Sie mit. - Neues Spiel, neues Glück.
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PNP
28.07.2005
Pichelsteiner-Premiere: Französische Gäste im Zug
Zum ersten Mal seit der Begründung
der Partnerschaft mit der französischen Stadt Mirebeau vor über
20 Jahren kommt eine offizielle Delegation aus Frankreich zum Pichelsteinerfest.
Es hat sich bis nach Frankreich herumgesprochen, dass das Pichelsteinerfest
eines der größten und attraktivsten Volksfeste weit und breit
ist. Immer schon wurden persönliche Freundschaften auch mit Einladungen
zum Pichelsteinerfest gepflegt. 50 Personen aus Mirebeau werden heute um
18 Uhr auf dem Stadtplatz erwartet. Die offizielle Begrüßung
durch die Stadt und den Deutsch-französischen Freundeskreis findet
anschließend im Rathaus statt. Ein großartiges Programm musste
in diesem Jahr der Freundeskreis nicht vorbereiten - dank dem Fest. Die
Gäste und die Gastgeber werden sich bei den diversen Veranstaltungen
des Pichelsteinerfestes vergnügen. Die Höhepunkte werden natürlich
die Gondelfahrt und der Festzug am Sonntag sein, bei dem auch eine Delegation
aus Frankreich dabei ist. Wie immer haben sich Gastfamilien bereiterklärt,
die Gäste aus Frankreich aufzunehmen und zu betreuen. Abreise mit vielen,
hoffentlich guten Eindrücken ist am Dienstag um 8 Uhr am Busbahnhof.
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PNP
28.07.2005
Blasorchester stimmt auf das Fest ein
Etwas feiner, etwas kleiner als das
eigentliche Pichelsteinerfest ist die traditionelle Serenade am Vorabend
der Eröffnung, aber Klasse hat sie deswegen nicht weniger. Das liegt
vor allem am Blasorchester der Stadt Regen. Am heutigen Donnerstag spielt
das Orchester unter der Leitung von Roland Döringer ab 19.30 Uhr im
Kurpark-Pavillon konzertante Blasmusik. Hervorgegangen ist die Serenade
aus dem Turmblasen, bei dem am Vorabend des Pichelsteinerauftakts
immer vom Turm der Stadtpfarrkirche geblasen worden ist.
Zum musikalischen Genuss gibt es auch einen kleinen Vorgeschmack auf das
Pichelsteinerfest, es werden Bierbänke aufgestellt, und die Zuhörer
werden auch mit Bier bewirtet. Es gibt normales Bier, kein Festbier,
dafür muss man sich noch einen Tag gedulden.  |
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PNP
28.07.2005
Noch ein Tag bis zum Pichelsteinerfest
Wir freuen uns aufs Fest, weil
. . .
. . . wir sechs Tage lang ein einmaliges Spektakel vor dem Balkon haben.
Es ist schon laut, aber das ist ein schöner Lärm: Fahrgeschäfte,
Kapellen, der vielstimmige Entsetzensschrei aus dem wasserspritzenden Top
Spin. Dazu in Wellen die Gerüche der gebrannten Mandeln, Fisch,
Gickerl. Auch wenn die Sicht vom Balkon noch so schön ist: Wir sind
seit Jahrzehnten eigentlich jeden Tag unten auf dem Fest. Nur fürs
Feuerwerk kommen wir oft herauf, da ist unser Balkon voll mit Bekannten.
Danach gehts natürlich wieder runter aufs Fest. Unerfreuliches
gibt es schon auch - etwa dass viele Festbesucher das Feuerwerk vom Weinberg
aus anschauen und dabei Flaschen und Krüge in die Wiese schmeißen.
Aber das ist in letzter Zeit besser geworden.Insgesamt ist es eine schöne
Zeit - wir würden nie in Urlaub fahren während des Festes.
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PNP
27.07.2005
Noch zwei Tage bis zum Pichelsteinerfest
Wir freuen uns aufs Pichelsteinerfest,
weil . .
. . . dann endlich wieder mal was los ist. In Regen rührt sich im Allgemeinen
ja nicht besonders viel, ein Glück, dass es wenigstens einmal im Jahr
das Pichelsteinerfest gibt. Schön wäre, wenn es länger dauerte
und öfter stattfände. Wir kriegen zwar gar nicht so viel mit,
weil wir die ganze Zeit arbeiten, aber ein bisschen was von dem leckeren
Käse kaufen wir uns immer. Hoffentlich ist ab Freitag das Wetter schön! |
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PNP
26.07.2005
Noch drei Tage bis zum Pichelsteinerfest
Wir freuen uns aufs Pichelsteinerfest,
weil ...
. . . es einfach dazugehört. Seit wir hier wohnen, also seit 1948 beziehungsweise
seit 1933 leben wir mit dem Fest. Nur während des Krieges gab es keines.
Der Lärm betrifft uns nicht besonders. Dass an unserer Einfahrt Autos
geparkt werden ist auch nicht so schlimm. Wenn einer aber sein Auto direkt
vor die Garage stellt ohne zu fragen, dann wird man schon grantig. Sonst
ist es wunderschön. Wir haben vom Garten einen sehr guten Blick auf
die Wasserspiele. |
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PNP
25.07.2005
Noch vier Tage bis zum Pichelsteinerfest
Ich freue mich aufs Pichelsteinerfest,
weil . . .
. . . die Abende des Pichelsteinerfests zwar auch laut sind, aber dieser
Lärm ist ein fröhlicher Lärm, und kurz nach 23 Uhr wird es
schnell ruhig. In den übrigen Wochen ist es abends hier sehr laut,
weil die Möchtegern-Rennfahrer am Falterparkplatz ihre Runden drehen.
Wenn wir aufs Fest gehen, dann sind wir im Brauerei-Innenhof oder auch im
Biergarten des Brauereigasthofs; die Hallen, besonders die Tierzuchthalle,
die sind eindeutig zu laut. |
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PNP
23.07.2005
Pichelsteiner: Ein großes Fest macht riesig Arbeit
Festzug-
und Gondler-Team liegen gut in der Zeit - Themen: Regen bewegen
und Faszination Wasser
Manfred Homolka lässt einen
Farbstrahl aus der Spraydose zischen. Er gibt einem Reiter aus Styropor
den Feinschliff, schaut noch einmal prüfend: Passt. Und
rauf mit der Figur auf den Wagen, auf dem schon mehrere Reiter vor dem
Modell des Marienbrunnens stehen. Der Regener Osterritt wird auf dem Wagen
dargestellt. Ort des Geschehens: die Halle der Pichelsteiner im Gewerbegebiet
Metten. Akteure: die Festzugmacher. Künstlerischer Kopf: Manfred
Homolka, der seit mittlerweile 31 Jahren die Aufbauten entwirft, skizziert
und zu einem großen Teil auch noch selbst baut.
Homolka arbeitet ruhig, die andere Hälfte der Festzuggestalter-Doppelspitze
wuselt geschäftig durch die Hallen. Und wenn man es nicht genau wüsste,
würde man nicht glauben, dass dieser Mann, der da Werkzeug und Material
hin- und herträgt, dort anpackt und hier mithilft, 79 Jahre alt ist.
Fritz Müller heißt er. In der Zeit der Festzug-Vorbereitung
verbringen Müller und Homolka mehr Zeit miteinander als mit ihren
Ehefrauen. Der Ton zwischen ihnen erinnert durchaus an den zwischen langjährigen
Ehepartnern. 
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PNP
29.06.2005
Spaß am Pichelsteinerfest: Aber mit Sicherheit
Das
Konzept im Vorjahr ist aufgegangen, es hat deutlich weniger Zwischenfälle
als 2003 gegeben, sagt Regens Polizeichef Wilhelm Völkl zum Sicherheitskonzept
für das Pichelsteinerfest, das größte Volksfest im Bayerischen
Wald. |
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PNP
10.06.2005
Baggern für Gondeln und Wasserspiele
Kanalbau? Eine Unterquerung des Regens? Eine
Schatzsuche? Mit Kopfschütteln beobachteten gestern viele Passanten
das Treiben im Regenfluss unterhalb der Sparkassen-Insel. Ein Bagger rumorte
im Flussbett, schaufelte Kies von hier nach da und verließ am Nachmittag
nach getaner Arbeit wieder den Regen. Die Lösung: Es sind Arbeiten
für das Pichelsteinerfest, die die Stadt in Auftrag gegeben hat. Den
Pumpen der Wasserspiele hatte der niedrige Wasserstand Probleme gemacht,
auch die Gondeln liefen auf ihrer Fahrt schon auf Grund..... |
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PNP
26.05.2005
Pichelsteiner-Bierkönigin wird erst 2006 gewählt
Präsidentin Ilse
Oswald: Heuer wird die Zeit zu knapp - Wasserspiele im Regen bis in den
August
Man glaubt gar nicht, welchen Aufwand eine
Demonstration fordert, die nur wenige Stunden des Jahres zu sehen ist. In
der Sitzung des Pichelsteiner-Komitees am Montag konnte man davon einen
Eindruck gewinnen. Es ging um Pichelsteiner-Festzug und Gondelfahrt, die
Anzahl und Themen der Festwagen und Boote. Es wurden Verantwortliche eingesetzt
und organisatorische Voraussetzungen besprochen. Einmal mehr bewies Präsidentin
Ilse Oswald ihr organisatorisches Geschick und vermittelte souverän
zwischen unterschiedlichen Meinungen. Eingangs hatte Oswald besonders den
Ehrenpräsidenten Karl- Heinz Stern und den ehemaligen Chef der Gondler
Heinz Schaffhauser begrüßt.... |
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PNP
15.04.2005
Die Pichelsteiner werden Regen bewegen
Erste Komitee-Sitzung
unter der neuen Präsidentin Ilse Oswald
"Das Thema ist einmalig", war Festzuggestalter
Manfred Homolka begeistert und skizzierte auf einem Block schon einmal,
wie er sich den ersten Wagen vorstellt. Gemeinsam mit seinem kongenialen
Partner Fritz Müller und vielen Helfern wird er im Mai mit der Arbeit
an den Wägen beginnen. Wie viele es sein werden? "16 Themen-Wägen
sollten es schon werden, wenn es nach was ausschauen soll", meinte
Homolka. Vizepräsident Kurt Fiederling bremste, "zwölf würden
auch einmal genügen", meinte er. Kurze Diskussion, Näheres
verwiesen in den Festzug-Ausschuss.
Die Gondler werden sich laut ihrem Chef Edwin Stoletzky für die Gondelfahrt
am Pichelsteinersamstag dem Thema "Wasser " widmen; und dieses
Wasser nicht nur unterm Kiel haben, sondern es auch auf den kunstvollen
Aufbauten plätschern und fließen lassen.  |
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PNP
14.02.2005
Pichelsteiner setzen auf Frau Präsidentin: Ilse Oswald
löst Karl-Heinz Stern ab
Vorstand neu gewählt
- Stern nach 15 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden
Regen. Es gibt größere Vereine in
Regen, aber keinen, der so stark nach außen wirkt wie die Pichelsteiner.
Schließlich organisieren sie mit dem Pichelsteiner-Fest das mit Abstand
wichtigste Ereignis im Jahreslauf der Stadt. Da ist es schon fast ein historischer
Moment, dass es seit Donnerstag keinen Pichelsteiner-Präsidenten mehr
gibt, sondern eine Präsidentin. Ilse Oswald wurde in der Generalversammlung
zur Nachfolgerin für Karl-Heinz Stern gewählt.
Schon seit längerem hatte Stern angekündigt, dass er aus gesundheitlichen
Gründen das Amt abgeben wolle. Diesmal gelang es den Vorstandskollegen
nicht mehr, ihn zum Weitermachen zu überreden. Eine Einigung kam schon
vor der Versammlung zu Stande: Vizepräsident Kurt Fiederling und Kassier
Otto Pfeffer, die eigentlich ihre Ämter ebenfalls aufgeben wollten,
erklärten sich zum Bleiben bereit. |
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PNP
14.02.2005
»Regen kann seinen Ruf als Pichelsteiner-Stadt noch viel stärker
nutzen«
Die neue Präsidentin
der Pichelsteiner über ihre Pläne und den lebenslangen »Fest-Virus«.
Oswald: Eine Woche vor der Generalversammlung.
Und ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, schließlich war ich
ja nicht mal im Vorstand. Ich habe dem Amt nicht entgegengearbeitet, das
ist eher über mich gekommen. Dementsprechend hatte ich schon einige
unruhige Tage, in denen ich überlegt habe: Soll ich es machen, traue
ich mir das zu?....
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